Franz Gertsch. Neu und unbekannt

Museum Franz Gertsch
25.3.-13.8.2017

Lyssachstrasse / Platanenstrasse
3401 Burgdorf

www.museum-franzgertsch.ch
www.museum-franzgerts...u-und-unbekannt-2679/

Mi-Fr 10-18 Uhr
Sa-So 10-17 Uhr

Zu sehen sind teil­weise neue und bisher noch nicht ge­zeigte Werke des namens­geben­den Künst­lers: das im Januar fertig ge­stellte Gemälde „Meer 2017” und der eben­falls neue Holz­schnitt „Winter”.

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    Franz Gertsch, Saintes Maries de la Mer III, 1972
    Franz Gertsch. Neu und unbekannt :: Ausstellung
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    Zu sehen sind teilweise neue und bisher noch nicht gezeigte Werke des namensgebenden Künstlers.

    Einerseits steht das im Januar fertig gestellte Gemälde „Meer 2017“ (2016 / 17) im Zentrum, das in Burgdorf erstmals gezeigt wird. Die Beschäftigung mit dem aufgewühlten Meer nach einem heftigen Morgengewitter geht auf Franz Gertschs frühere Werke zu Saintes Maries de la Mer in Südfrankreich zurück. Bereits 2013 war ein Holzschnitt im Rückgriff auf dieses Thema entstanden, der ausgehend von einer Fotografie aus dem Jahr 1971 ein bereits aus der Malerei bekanntes Motiv („Saintes Maries de la Mer I – III“ (1971 – 72)) variierte. Das neue Gemälde zeigt nun jedoch nicht die Mädchen am Strand sondern eine stimmungsvolle Landschaft ohne menschliche Figuren in dynamischer, lockerer Malweise.

    Einen weiteren Höhepunkt bildet der ebenfalls neue Holzschnitt „Winter“ (2016), der in Burgdorf erstmals in vier aufeinander abgestimmten Farbtönen gezeigt wird. Es handelt sich dabei um vier Drucke der aus dem magistralen Vier Jahreszeiten-Zyklus (2007 – 11) vertrauten Winterlandschaft.

    Das Thema der Landschaft, das in den beiden grossen Ausstellungsräumen malerisch und druckgrafisch aufgespannt wird, setzt sich im Kabinett in einem Rückblick fort. Dort zeigt eine von Rainer Michael Mason, Genf, kuratierte Schau eine Auswahl der schottischen und bisher noch nicht gezeigten Walliser Aquarelle von Franz Gertsch. Beide Serien datieren aus den frühen 1960er Jahren und sind auf Reisen entstanden.