Ausstellung 27.09.25 bis 12.04.26
Die Beziehung zwischen Römern und Germanen prägte die europäische Geschichte über rund 700 Jahre – von ersten Kontakten im 2. Jahrhundert v. Chr. bis zum Ende des Weströmischen Reichs. Die Ausstellung wirft einen fokussierten Blick auf das Nebeneinander von Kontakt, Handel, Koexistenz und offenen Konflikten vom 1. bis 3. Jahrhundert n. Chr.: eine Zeit, in der vor allem im Raum Baden-Württemberg vielfältige Begegnungen zwischen den einst „fremden Nachbarn” stattfanden.
Nationale und internationale archäologische Funde aus beiden Kulturen lassen die Geschichte lebendig werden und erzählen bis heute vom Zusammenleben, das das antike Europa prägte und viele Fragen für die Gegenwart aufwirft: wie gehen wir mit dem Fremden um? Wie entstehen Vorurteile? Und was kann die Gesellschaft heute aus der Geschichte lernen, um neue Wege des Miteinanders zu finden? Sie beleuchtet Begegnungen und den Alltag der Menschen diesseits und jenseits des Limes – von Waffen und Weingefäßen über römische Städte und germanische Dörfer bis hin zu Grabbeigaben und Inschriften.
Die Ausstellung regt mit ihrem wissenschaftlich fundierten, anschaulichen und gegenwartsbezogenen Zugang zum Thema zur Reflexion über das damalige und heutige Verhältnis von Fremdheit und Nachbarschaft an.
Ausstellungsort
Römer in Baden-Württemberg, römische Provinzialgeschichte, Limes in Südwestdeutschland.
Haupthaus, Konstanz
Funde und Erkenntnisse der Landesarchäologie in Baden-Württemberg. Anbau für den 600 Jahre alten Lastensegler, das älteste Schiff vom Bodensee.
Museum, Aalen
Fossilien, Riesenammoniten, Saurier, Nattheimer Korallen, Fossilien und Gesteine der Schwäbischen Alb.
Bergwerk, Aalen
Verbund, Aalen
Erlebnisort, Aalen
Experimente-Museum für selbständiges Erforschen von Phänomenen, Erleben und Erfahren, Anfassen und Begreifen, mit freiem Experimentieren oder dem Besuch eines Kurses zu einem ausgewählten Thema.