Ausstellung 23.09. bis 06.11.22

Städtische Galerie

Gebaut und Gewachsen

Andreas Legath und Werner Pokorny

Rosenheim, Städtische Galerie: Beide Künstler lassen uns gerade in ihrer reduzierten motivischen Themenauswahl eine intensive, tief gründende Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Sujet erspüren. Bis 6.11.22

Menschenleere Landschaft – bebauter Raum: wie Menschen ihre Umgebung prägen und wie Naturgewalten unsere Landschaften formen, thematisieren der Bildhauer Werner Pokorny und der Aiblinger Maler Andreas Legath in einer gemeinsamen Retrospektive.

Werner Pokorny gehört zu den renommiertesten Bildhauern Deutschlands. Das zentrale Thema des Künstlers ist das Haus als spannungsvolle Metapher der menschlichen Zivilisation, in dem sich gesellschaftliche und individuelle Bedürfnisse bündeln. Schier unerschöpflich ist dabei Pokornys Gestaltungsreichtum, in den großformatigen Plastiken aus Stahl oder Holz ebenso wie im kleineren Format. Andreas Legath hat sich mit seiner Malerei ganz der Landschaft verschrieben. Ihn beschäftigen vor allem die menschlichen Spuren und Strukturen in der Natur – insbesondere Italiens sonnengedörrte, zerklüftete Böden vernarbt von Brandspuren und Furchen bannt er in eindringlicher Weise auf Leinwand. Seine großformatigen Bilder transportieren eindrücklich die Verletzlichkeit und Vergänglichkeit der Natur, zugleich aber auch kraftvolle Materialität.

Beide Künstler lassen uns gerade in ihrer reduzierten motivischen Themenauswahl – Haus und Gefäß bei Pokorny, gebrandmarkte Landschaft bei Legath – eine intensive, tief gründende Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Sujet erspüren und öffnen Raum für ganz individuelle Empfindungen und Assoziationen.

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