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12.6.2014
 zu „Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen (Museum)”, DE-16515 Oranienburg
Station Z, Gedenkwand
Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

Museum

Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen

Straße der Nationen 22
DE-16515 Oranienburg
03301-803715,17
info@stiftung-bg.de
15. März bis 15. Okt:
tägl. 8.30-18 Uhr
Übrige Zeit:
tägl. 8.30-16.30 Uhr

Das KZ Sachsenhausen wurde im Sommer 1936 von Häftlingen aus den Emslandlagern errichtet. Es war die erste Neugründung eines KZ nach der Ernennung des Reichsführers SS Heinrich Himmler zum Chef der Deutschen Polizei im Juli 1936. Die von SS-Architekten am Reißbrett als idealtypisches KZ konzipierte Anlage sollte dem Weltbild der SS architektonischen Ausdruck geben und die Häftlinge auch symbolisch der absoluten Macht der SS unterwerfen.

Zwischen 1936 und 1945 waren im KZ Sachsenhausen mehr als 200 000 Menschen inhaftiert. Häftlinge waren zunächst politische Gegner des NS-Regimes, dann in immer größerer Zahl Angehörige der von den Nationalsozialisten als rassisch oder biologisch minderwertig erklärten Gruppen und ab 1939 zunehmend Bürger der besetzten Staaten Europas. Zehntausende kamen durch Hunger, Krankheiten, Zwangsarbeit und Misshandlungen um oder wurden Opfer von systematischen Vernichtungsaktionen der SS. Auf den Todesmärschen nach der Evakuierung des Lagers Ende April 1945 starben noch einmal Tausende von Häftlingen.

Die mit Filmen, Hörbeispielen, Kunstwerken, Plänen und zahlreichen Gegenständen bestückte Ausstellung thematisiert die Geschichte der Gedenkstätte, von den ersten Anfängen des Gedenkens nach 1945 über die Einweihung als Nationale Mahn- und Gedenkstätte 1961 bis zur deutschen Einheit 1989. Sie zeigt die von den Architekten und Gestaltern der DDR vorgenommenen erheblichen Veränderungen des historischen Ortes ebenso wie wichtige Aspekte des politisch instrumentalisierten Antifaschismus.

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Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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