Gemeinsam für die Kunst

Die Anfänge der Freien Künstlergemeinschaft Schanze

Stadtmuseum Münster
12.11.2019-19.4.2020

Salzstraße 28
48143 Münster (Westfalen)

www.stadt-muenster.de/museum

Di-Fr 10-18 Uhr
Sa-So+Ft 11-18 Uhr

Anläss­lich des Jubi­läums zeigt das Stadt­museum Münster eine Aus­stellung mit bedeu­tenden Werken der Gründer­gene­ration aus den Jahren zwischen 1920 und 1930. Im Mittel­punkt steht aber auch das ausge­fallene Vereins­leben der Schanze.

Bild
Stilleben von Friedrich Wilhelm Liel, 1922
Gemeinsam für die Kunst :: Ausstellung
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Eine Künstlergemeinschaft, die auf eine 100jährige Geschichte zurückblicken kann, ist eine Seltenheit im Kunstbetrieb. 1919 oder 1920, da ist sich die Freie Künstlergemeinschaft Schanze aus Münster selbst nicht so sicher, schlossen sich nach dem Ende des Ersten Weltkrieg sechs Maler und Bildhauer zusammen, um gemeinsam Werbung für moderne und aktuelle Kunst zu machen.

Die „Schanze” ging hierbei neue Wege, schaffte es mit Kunstaustellungen, aber auch mit ausgefallenen Karnevalsfesten und anderen Aktionen Aufmerksamkeit zu erregen und schließlich zu einer bekannten Institution zu werden. Ihre Mitglieder, zu denen auch Architekten gehörten, prägten nachhaltig das Stadtbild und die Kunstszene während der Zeit der Weimarer Republik in Münster.

Anlässlich des Jubiläums zeigt das Stadtmuseum Münster eine Ausstellung mit bedeutenden Werken der Gründergeneration aus den Jahren zwischen 1920 und 1930 mit zahlreichen Leihgaben, die stilistisch geprägt sind von Nachkriegsexpressionismus und der Neuen Sachlichkeit. Im Mittelpunkt steht aber auch das ausgefallene Vereinsleben der Schanze, das in einer damals erstellten handgeschriebenen und illustrierten Chronik festgehalten wurde.