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29.8.2025
Sophie Eberhard zu „Menschen, Märchen, Mythen”, DE-63454 Hanau
Georg Cornicelius, Bildnis Sophie Eberhard, 1858
© Städtische Museen Hanau, Fotos: Kai Jakob

Ausstellung 29.08.25 bis 26.04.26

Menschen, Märchen, Mythen

Entdecke Georg Cornicelius

Historisches Museum Schloss Philippsruhe

Philippsruher Allee 45
DE-63454 Hanau
06181-2951693
museen@hanau.de
Regulär:
Di-So 11-18 Uhr

Nahezu jede gutbürgerliche Hanauer Familie hatte ein Gemälde von ihm in den eigenen vier Wänden hängen. Und auch im Rhein-Main-Gebiet porträtierte der Hanauer Maler Georg Cornicelius (1825-1898) zahlreiche Familien. Dennoch ist Hanaus bedeutendster Maler des 19. Jahrhunderts etwas in Vergessenheit geraten.

Meisterhaft gelang es Cornicelius den Charakter und die Seele der Porträtierten auf der Leinwand festzuhalten. In seinen Anfangsjahren widmete er sich Porträtbildnissen und der Histo rienmalerei. Anschließend erweiterte er sein Schaffenswerk um Genre-, Märchen- und Landschaftsmotive. In seinen späten Jahren prägen christliche und zunehmend düstere Darstellungen seinen Werkskanon. Stets stand der Mensch in seinen Bildern im Vordergrund. Skizzen und Studien sowie teilvollendete und fertige Werke präsentierte Cornicelius dem kunstinteressierten Publikum sowohl in seinem Atelier als auch in Ausstellungen. So war er als Maler wie als Vereinsaktiver ein prägendes Element der Hanauer Gesellschaft des 19. Jahrhunderts.

Zum 200. Geburtstag blickt die Werkschau auf Cornicelius Leben und Wirken und bietet Gelegenheit zur Neuentdeckung seiner Vielseitigkeit. Sie präsentiert Werke aus allen seinen Schaffensphasen sowie ausgewählte Gemälde seiner Schüler. Zahlreiche seiner Entwurfszeichnungen machen nachvollziehbar, wie er seine Gemälde vorbereitete und realisierte.

POI

Ausstellungsort

Schloss Philipps­ruhe

Hanau­er Stadt­ge­schichte, All­tags­leben, Hanauer Fayen­cen, Nieder­län­di­sche Male­rei des 17. Jahr­hun­derts, Brüder Grimm-Samm­lung, Hanau im Vor­märz und und in der Revo­lu­tion 1848/49, Hanauer Kunst vom 15. bis 20. Jahr­hun­dert, Kunst­hand­werk.

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Die Aus­stellung zeigt zahl­reiche Porträt­stiche, Frontispize und Kupfer­titel aus Thelotts Werk. Beson­ders hervor­zu­heben sind zwei Kupfer­stiche mit direktem Bezug zu Hanau und zu Graf Friedrich Casimir.

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Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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