Georg Ettl (1940-2014)

Zwischen Minimal Art und Barock

Stadtmuseum und Stadtgalerie
25.10.2018-24.2.2019

Östlicher Stadtgraben 28
94469 Deggendorf

www.museen-deggendorf.de/index.php?id=520

Di-Sa 10-16 Uhr
So 10-17 Uhr

Ettl konnte mit seinen Men­schen­figuren, obwohl extrem redu­ziert, eine barocke Welt ent­stehen lassen. Zu sehen ist auch der bisher selten aus­ge­stellte, über 15 Meter lange gewebte Wand­teppich „Un­tugend­en des Men­schen” aus dem Jahre 2002.

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Georg Ettl (1940-2014) :: Ausstellung
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Seine Arbeiten bei den ersten Ausstellungen ab 1966 werden zunächst der Minimal Art zugeordnet. Freilich schon damals weicht er vom Konzept der Minimalisten ab, zeigen sich Einflüsse der Pop Art, die Alltägliches in der Kunst thematisiert und integriert.

1986 konstruiert Georg Ettl in langen Studien einen minimalistischen, abstrakten menschlichen Kopf. Er realisiert Werke mit diesem Kopf u.a. auf sandgestrahlten Steinplatten. Von diesem Kopf aus entsteht 1990 die menschliche Figur. Ettl konnte mit seinen Menschenfiguren, obwohl extrem reduziert, eine barocke Welt entstehen lassen wie z.B. bei der Gesamtausgestaltung der Hl. Geist-Kirche in Neuss.

In Deggendorf ist auch der bisher selten ausgestellte gewebte Wandteppich „Untugenden des Menschen” aus dem Jahre 2002 zu sehen, der über 15 Meter lang ist.