Version
1.1.2026
Giulia Andreani, La Dentellière zu „Giulia Andreani. Sabotage”, DE-10557 Berlin
Giulia Andreani, Étude pour „La Dentellière”, Detail, 2025
© Giulia Andreani, Max Hetzler / VG Bild-Kunst Bonn, 2025

Ausstellung 27.02. bis 13.09.26

Giulia Andreani. Sabotage

Hamburger Bahnhof

Invalidenstraße 50-51
DE-10557 Berlin
Ganzjährig:
Di-Mi, Fr 10-18 Uhr
Do 10-20 Uhr
Sa-So 11-18 Uhr

Giulia Andreani (geboren 1985 in Mestre, Italien) eröffnet das Jubiläumsprogramm des Hamburger Bahnhof mit Gemälden, die Brüche in offiziellen Geschichtsschreibungen sichtbar machen.

Andreanis künstlerische Praxis des „Malens mit Fotografien” lebt vom Spannungsfeld zwischen autoritären Figuren und vergessenen Gestalten der Vergangenheit. Ausgangspunkt der figurativen, monochromen Gemälde, deren Paynesgrau an historische Fotografien erinnert, sind Familienalben oder Archive. Sie enthüllen Geschichten, thematisieren kollektives Vergessen und öffnen neue Bedeutungsschichten für die Gegenwart.

Andreanis Jubiläumsbeitrag rahmt historische Sammlungen durch zeitgenössische Perspektiven neu: die Ausstellungsarchitektur verweist auf Sigmar Polkes Ausstellung „Drei Lügen der Malerei” im Hamburger Bahnhof von 1997, und ihre Gemälde werden gemeinsam mit Werken der Antikensammlung, des Kunstgewerbemuseums, des Museums Europäischer Kulturen und des Kupferstichkabinetts gezeigt.

Die Ausstellung im Hamburger Bahnhof ist Andreanis erste institutionelle Einzelausstellung in Deutschland.

POI

Ausstellungsort

Ham­burger Bahn­hof

Stän­di­ger Aus­stel­lungs­ort für die Kunst der Gegen­wart ab der zwei­ten Jahr­hun­dert­hälfte.

Museum, Berlin

Museum für Natur­kunde

Größ­tes deut­sches Natur­kunde­museum und eines der fünf größ­ten welt­weit. Über 30 Millio­nen Samm­lungs­objekte, 6600 qm Aus­stellungs­fläche. Größ­tes Dino­saurier­skelett welt­weit.

Bis 31.10.2026, Berlin

Objekte. Geschichte. Geschichten.

Ge­schichte ist an Zeit und lineare Abfolge ge­bunden, aber ebenso an Orte, Räume und Schau­plätze.

Bis 5.7.2026, Berlin

Filme wie noch nie

Mehr als 60 Filme hat der Fotograf, Doku­mentar­filmer und Bauhaus-Schüler realisiert.

Bis 23.8.2026, Berlin

Marina Abra­mović

Die Aus­stellung verwebt filmische und skulp­turale Installa­tionen mit Live-Perfor­mances.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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