Gold und Wein

Georgiens älteste Schätze

Archäologisches Museum
6.10.2018-10.2.2019

Karmelitergasse 1
60311 Frankfurt/Main

archaeologisches-museum.frankfurt.de

Di, Do-So 10-18 Uhr
Mi 10-20 Uhr

Die Aus­stel­lung prä­sen­tiert ein um­fassen­des Bild der frühen kultu­rellen Ent­wick­lungen Geor­giens vom Beginn der Land­wirt­schaft im Kau­ka­sus ab 6000 v. Chr. bis zur Trialeti-Kultur der Mittel­bronze­zeit. Zu den High­lights zählt der erst 2012 aus­ge­grabene bronze­zeit­lichen Grab­hügel von Ananauri 3 mit seinem impo­santen Holz­wagen.

Löwenfigur
Goldene Löwenfigur aus einem Hügelgrab in Tsnori, 2. Hälfte 3. Jtsd. v.Chr.
Wagen
Wagen, Ananauri Hügelgrab 3, Kreis Lagodechi, Kacheti Region, 2400 v.Chr., Holz
Gold und Wein :: Ausstellung
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Der Kaukasus gilt seit jeher als Brücke der Kulturen. Georgien ist in dem in der Ausstellung behandelten Zeitraum mit den Kulturen Mesopotamiens als auch des nordpontischen Steppenraums sowie des Schwarzen Meeres verbunden.

Die Ausstellung präsentiert ein umfassendes Bild der frühen kulturellen Entwicklungen Georgiens vom Beginn der Landwirtschaft im Kaukasus ab 6000 v. Chr. bis zur Trialeti-Kultur der Mittelbronzezeit um 2100-1700 v. Chr. Der Fokus liegt auf der Präsentation der neuesten archäologischen Forschungsergebnisse deutsch-georgischer Kooperationsprojekte, die mit zahlreichen, größtenteils erstmals gezeigten Originalfunden einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht werden.

Neben der Ausgrabung in der neolithischen Siedlung von Aruchlo mit charakteristischen Rundbauten und Artefakten aus der frühesten Ackerbaukultur und dem in Sakdrisi untersuchten ältesten Goldbergwerk der Welt, zählt der erst 2012 ausgegrabene bronzezeitlichen Grabhügel von Ananauri 3 mit seinem imposanten Holzwagen zu den Highlights.