Beitrag v.
18.11.2022
Goldmine Sessa zu „Goldmine Sessa (Bergwerk)”, CH-6997 Sessa

Bergwerk

Goldmine Sessa

Miniera d’oro di Sessa

Via La Costa
CH-6997 Sessa

Die Region des Monte Sceré ist wie das ganze Malcantone reich an Mineralien. Man nimmt an, dass schon im 18. Jahrhundert nach verschiedenen Metallen, wie Gold, Silber, Eisen und Blei gegraben worden ist, denn laut Überlieferung wurde hier um 1785 erste Grabungen unternommen. An den Dämmen des Flusses Lisora jedoch existieren geordnete Haufen von gewaschenen Pflastersteinen, welche auf Reste von Terrassen hinweisen, die schon in der Römerzeit der Goldgewinnung dienten (aurifodine).

Bis 2015 war diese Bergbaustätte total verlassen und in Vergessenheit geraten. Versteckt von riesigem Gestrüpp war der Eingang verschüttet und unzugänglich, obwohl die Mineure in der Vergangenheit ein unterirdisches Labyrinth von über 2 Kilometern mit Galerien auf 5 Stockwerken gebohrt hatten. Der Hauptstollen „Leonilde” wurde in zweijähriger Arbeit auf einer Länge von 375 Metern restauriert und für Besucher zugänglich gemacht.

In der Schweiz präsentiert heute die Mine von Sessa das einzige Beispiel dieser Art von Gold­ge­winnung.

POI

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Museo della Miniera d’Oro

Museum, Lugano

Kunst­museum der italie­nischen Schweiz

Dauer­aus­stellung moderner und zeit­genös­sischer Kunst, Wechsel­aus­stellungen.

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Kleines Museum von Sessa und Monteggio

Objekte und Doku­mente der ver­gangenen ländlichen Kultur. Geräte, Stoffe, Kleider und Gegenstände aus dem Leben unserer Vorfahren. Küchen­raum im Original­zustand, voll­ständige Schuh­macherei, Molkerei.

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Cine Museo 65

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Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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