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25.7.2025
Goldmünzfund aus Rothenburg zu „Goldmünzfund aus Rothenburg”,

Exponat

Goldmünzfund aus Rothenburg

gefunden 1998 im Haus Grüner Markt 2

RothenburgMuseum
DE-91541 Rothenburg o.d.T.

Das Haus Grüner Markt 2 in Rothenburg o.d.T. stellt eines der wertvollsten bauarchäologischen Konstrukte der Stadt dar. Seine Gründung dürfte bis ins 13. Jahrhundert zurückreichen. Im Jahr 1998 wurde dort im sogenannten „Kleine Gewölbekeller” ein Keramikgefäß mit Deckel gefunden und darin 82 Goldmünzen.

Es stellte sich heraus, daß es sich um Münzen aus ganz Europa – eine davon sogar aus dem Osmanischen Herrschaftsbereich – handelt. Sie messen alle zwischen 21 und 29 mm im Durchmesser und sind nach heutigen Münz-Maßstäben sehr dünn. Am häufigsten vertreten sind Golddublonen aus den spanisch besetzten Niederlanden, aber auch Nürnberger, Salzburger, Frankfurter und Pfälzer Dukaten sowie Hamburger Zechinen sind darunter. Eine Rarität stellt eine Siebenbürger Münze von 1620 aus dem Herrschaftsbereich des Gabriel Bethlen (1580-1629) dar.

Das Datum der jüngsten Münze (1673) und die Tatsache, dass sich der Fund nur wenige Zentimeter unter dem Stampfboden befand, legt die Vermutung nahe, der damalige Hausbesitzer habe das Gold um 1690 aus Angst vor plündernden französischen Truppen vergraben: damals verwüstete der Pfälzische Erbfolgekrieg die Gegend um Rothenburg.

Die Münzen lagen in dem innen glasierten Keramikgefäß, dessen Deckel eingebrochen war. Trotzdem handelt es sich um das am besten erhaltene, das je in Bayern gefunden wurde. Die Form des Gefäßes ließ zunächst vermuten, dass es sich evtl. um einen sogen. „Nachgeburtstopf” handelt: Nachgeburten wurden nicht offiziell bestattet wie z.B. abgetrennte Gliedmaßen, die Vergrabung im Haus diente bisweilen apotropäischen Zwecken.

Leider ist über den damaligen Hausbesitzer nichts bis jetzt bekannt.

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Rothen­burg­Museum

Domi­ni­kane­rinnen­kloster, Kunst und Kultur der freien Reichs­stadt und ihrer Um­ge­bung. Waffen­samm­lung, Meister­trunk, Gold­münz­fund, Kauf­laden, Apo­theke und Kloster­küche.

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Deut­sches Weih­nachts­museum

Ge­schich­te der deut­schen Weih­nacht. Bäume mit kost­barem und sel­te­nem Baum­be­hang der unter­schied­lichen Epo­chen. Rausch­gold­engel, Baum­spitzen, Minia­tur­bäum­chen, Christ­baum­ständer, Papier­krippen, Räu­cher­männ­chen u.v.m.

Museum, Rothenburg o.d.T.

Histo­rien­gewölbe

Ins­zenie­run­gen mit lebens­großen Figuren­gruppen zur Situa­tion der Freien Reichs­stadt während des Dreißig­jährigen Krieges (um 1630). Folter­kammer und drei Verliese im Keller­geschoss.

Museum, Rothenburg o.d.T.

Mittel­alter­liches Krimi­nal­museum

Be­deu­tend­stes Rechts­kunde­museum der Bundes­repu­blik. Rechts­ge­schehen, Ge­setze und Strafen der ver­gan­ge­nen 1000 Jahre. Instru­mente der Folter und Geräte zum Vollzug der Leibes- und Lebens­strafen sowie der Ehren­strafen.

Museum, Rothenburg o.d.T.

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Ori­ginal­radie­run­gen von den An­fän­gen im 16. Jahr­hun­dert bis heute, die der Künstler Ingo Dom­dey über viele Jahre zu­sam­men­ge­tra­gen hat. Ar­beiten von Dürer, Rem­brandt, Goya, Renoir, Munch, Lieber­mann, Slevogt, Janssen, Hrdlicka und zeit­ge­nössi­schen Künst­lern.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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