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15.10.2025
Van Gogh, Kopf eines Skeletts zu „Gothic Modern”, AT-1010 Wien
Vincent van Gogh, Kopf eines Skeletts mit brennender Zigarette, 1886, Öl auf Leinwand
Van Gogh Museum, Amsterdam (Vincent van Gogh Foundation)
Simberg, Der verwundete Engel zu „Gothic Modern”, AT-1010 Wien
Hugo Simberg, Der verwundete Engel, 1903, Öl auf Leinwand
© Foto: Finnish National Gallery / Hannu Aaltonen
Böcklin, Selbstbildnis mit fiedelndem Tod zu „Gothic Modern”, AT-1010 Wien
Arnold Böcklin, Selbstbildnis mit fiedelndem Tod, 1872, Öl auf Leinwand
© Foto: bpk / Nationalgalerie, SMB / Andres Kilger
Edvard Munch, Golgotha zu „Gothic Modern”, AT-1010 Wien
Edvard Munch, Golgotha, 1900, Öl auf Leinwand (Munchmuseet, Oslo)
© Foto: Munchmuseet / Ove Kvavik
Schongauer, Der heilige Sebastian zu „Gothic Modern”, AT-1010 Wien
Martin Schongauer, Der heilige Sebastian, letztes Drittel 15. Jh., Kupferstich
ALBERTINA, Wien
Otto Dix, Selbstporträt zu „Gothic Modern”, AT-1010 Wien
Otto Dix, Selbstporträt, 1913, Öl auf Papier auf Pappe
The Ömer Koç Collection, © Bildrecht, Wien 2025, Foto: Hadiye Cangökçe

Ausstellung 19.09.25 bis 11.01.26

Gothic Modern

Die Albertina

Albertinaplatz 1
AT-1010 Wien
Nicht mehr besuchbar:
Ausstellungsende erreicht.

In. Im Fokus der Ausstellung, in der Moderne auf Gotik trifft, stehen Meisterwerke vom Symbolismus bis Expressionismus, die durch die emotionale Ausdruckskraft mittelalterlicher Kunst inspiriert sind.

Die Moderne bedeutete vor allem einen radikalen Bruch mit der bis dahin dominierenden akademischen Tradition. Gleichzeitig richteten viele Kunstschaffende den Blick auf eine deutlich weiter zurückliegende Epoche: die Gotik. In der mittelalterlichen Kunst fanden sie Sujets, Motive und Ausdrucksformen, die ihrer eigenen Suche nach Wahrhaftigkeit näherkamen als die an den Akademien vermittelten Normen. In gotischen Werken sahen sie Vieles widergespiegelt, was sie im Innersten bewegte. Themen wie Liebe und Sexualität, Tod und Trauer, Glaube und Zweifel sowie die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Rollen und Identitäten waren bereits im Mittelalter präsent und blieben innerhalb der Kunst der Moderne von zentraler Bedeutung.

Die Ausstellung zeigt wie der Rückgriff auf eine Kunst vor dem Beginn der akademischen Tradition eine kreative Neuausrichtung ermöglichte. Dabei werden Hauptwerke von Künstlern der Moderne zwischen 1875 und 1925 versammelt und in direkte Konfrontation mit ikonischen Gemälden, Grafiken und Skulpturen Alter Meister gestellt.

POI

Ausstellungsort

Alber­tina

Kunst von der Renaissance bis in die Gegenwart in einem der schönsten klassizistischen Palais Europas. Sammlung Batliner, ergänzt durch außergewöhnliche Werke von Paul Klee der Sammlung Carl Djerassi und Hauptwerke der Sammlung Eva und Mathias Forberg.

Bis 10.1.2027, im Haus

Otto meets Albertina

In den Habs­burgi­schen Prunk­räumen trifft Otto Waalkes auf bekannte Meister­werke der Albertina.

Bis 11.10.2026, im Haus

Sammeln für die Zukunft

Die Aus­stellung ergründet die Anfänge der Albertina und die jeweiligen Motive der Sammelnden.

Bis 26.10.2026, im Haus

Die Welt im Fokus

Die Reise- und Expeditions­fotografie fand im 19. Jahr­hundert als damals neues Medium zur Abbildung der Welt zu­neh­mend Einsatz.

Ab 18.9.2026, im Haus

Picasso – Bacon

Beide Jahrhundert­künstler rückten die mensch­liche Exi­stenz ins Zentrum ihrer Bildwelt.

Dependance, Klosterneuburg

Alber­tina Kloster­neu­burg

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