Museum

Gräberfeldmuseum Segeum

in der Alten Schule

Segnitz: Fundstücke aus mehr als 40 Grabhügeln der Bronze- und Hallstattzeit, dazu Funde der Merowingerzeit, der Urnenfelder- und der Glockenbecherkultur. Anschaulich inszenierte Bestattungssitten.

Bei Grabungen in den 1970er und 1990er Jahren wurden in Segnitz bedeutende Gräberfelder aus der keltischen Hallstattzeit (800 bis 475 vor Christus) und aus der Merowingerzeit (500 bis 751) gefunden. Die ältesten Funde stammen sogar aus der Bronzezeit (1400 v. Chr.). Vorgestellt wird im Museum Segeum aber auch die Glockenbecherkultur (2500 v.Chr.).

Im ersten Stock des Museumsgebäudes, der Alten Schule in Segnitz, erhält man zunächst eine filmische Einführung in das Thema des Museums. Im Dachgeschoss sind seit 2013 die Grabungsfunde in einer neuen Dauerausstellung zu sehen, die sich anschaulich mit der Bestattungskultur von der Jungsteinzeit bis ins Frühe Mittelalter auseinandersetzt.

Das Freigelände mit Grabhügelgruppe und Flechtwandhaus wird für museumspädagogische Aktionen genutzt.

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