Museum

Handwerksmuseum Ovelgönne

Ovelgönne: Unter Denkmalschutz stehendes Bürgerhaus von 1773. Werkzeuge und Werkstücke aus der alten heimatkundlichen Sammlung. Zahlreiche Handwerksberufe. Historische Ovelgönner Apotheke. Burg-Modell, "Ovelgönner Zeitrad".

Museum zur Kulturgeschichte des Handwerks in der Region.

Der heute abgelegene und vergessene kleine Burgort Ovelgönne war einst der kulturelle Mittelpunkt der Wesermarsch mit einem Schloss, blühenden Handwerksbetrieben und einer Textilindustrie. In den kleinen Kammern eines unter Denkmalschutz stehenden Bürgerhauses von 1773 werden Werkzeuge und Werkstücke aus der alten heimatkundlichen Sammlung präsentiert. Schmied, Stellmacher, Schuster, Reet- und Moorbauer, Friseur, Kaufmannsladen werden im Laufe des Jahres 2012 noch erweitert durch Schlachter, Bäcker, Zimmermann, Weber, Schneider, Fotograf, Hausfrau und die historische Ovelgönner Apotheke. Das Burg-Modell in der Aussenanlage wird im Museum ergänzt vom "Ovelgönner Zeitrad", mit dem man in der interessanten Kulturgeschichte des Ortes kurbeln kann. In Ovelgönne lebten z.B. im 17. Jhrt. der taubstumme Maler Wolfgang Heimbach oder im 19. Jhrt. die Schriftstellerinnen Marie und Therese Zedelius. Daher lohnt sich auch ein Spaziergang durch den Ort, wo die Geschichten der Häuser und ihrer Bewohner durch Tafeln erkärt sind.

Handwerksmuseen

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