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21.1.2026
Hans Makart, Amalie zu „Hans Makarts erste Ehefrau Amalie”,
Hans Makart, Amalie Makart geb. Roithmayr, Ausschnitt, um 1871, Öl auf Mahagoniholz, © Residenzgalerie Salzburg, Aufnahme Fotostudio Ulrich Ghezzi, Oberalm

Exponat

Hans Makarts erste Ehefrau Amalie

Der besondere Reiz des Porträts liegt in seiner lebendigen Ausdruckskraft.

Residenzgalerie
AT-5020 Salzburg

Das Bildnis im österreichischen Stil 19. Jahrhunderts entstand um 1871, drei Jahre nach der Eheschließung und zwei Jahre vor dem frühen Tod der Dargestellten. Es zählt zu einer kleinen Gruppe privater Bildnisse.

Der herausfordernde Blick der Münchner Metzgerstochter Amalie Roithmayr (1846-1873) signalisiert, ebenso wie ihre Haltung, Selbstbewusstsein. An der Seite ihres Mannes, der wie kein Künstler vor und nach ihm die Kunst und Kultur seiner Epoche als „Makart-Zeit” prägte, stieg sie in die höchsten Kreise der Wiener Gesellschaft auf.

Der besondere Reiz des Porträts liegt in seiner lebendigen Ausdruckskraft. Dazu trägt die feine Ausarbeitung des Kopfes im Gegensatz zu der skizzenhaften Darstellung anderer Körperpartien bei. Unterschiedliche, abrupt wechselnde Malweisen und der Charakter des Nonfinito bewirken eine beeindruckende Präsenz. Dagegen setzte er Partien wie Kleid, Kragen, Hut mit Schleier sowie die nur flüchtig angedeuteten Hände in skizzenhaft pastoser Pinselschrift und bewirkt dadurch wirkungsvolle Kontraste.

Makart hat seine Amalie häufig als Modell für seine repräsentativen Gemälde herangezogen. Ihr Porträt behielt er bis zu seinem eigenen Lebensende in seinem Atelier.

In der Bestseller-Liste der Salzburger Residenzgalerie erreichte es den dritten Platz der Rubrik Porträtmalerei, nach Rembrandt und Rubens.

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