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5.6.2026
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 zu „Heimatmuseum Thal (Museum)”, DE-84434 Kirchberg
Kramerladen zu „Heimatmuseum Thal (Museum)”, DE-84434 Kirchberg
Klassenzimmer zu „Heimatmuseum Thal (Museum)”, DE-84434 Kirchberg
Schmiede zu „Heimatmuseum Thal (Museum)”, DE-84434 Kirchberg

Museum

Heimatmuseum Thal

Thal 11
DE-84434 Kirchberg
April bis Okt:
1. So/Mt 12-16 Uhr

In einem nach altem Vorbild neu errichteten bäuerlichen Gebäude, eingebettet im landschaftlich reizvollen tertiären Hügelland auf dem „Schusteranger”, zeigen die Oldtimerfreunde Kirchberg/Holzland e.V. Hausrat, Maschinen und Ausstattungen.

Unter dem Motto „der Vergangenheit eine Zukunft geben” verdeutlicht es mit historischen Ausstellungsstücken im passenden Rahmen ländliches Bauen, Wohnen, Wirtschaften, Arbeiten und Leben der Vortahren und macht es für nachfolgende Generationen „greifbar”. Durch Heimatpflege, Heimatkunde und Brauchtumspflege soll auch die Weitergabe von „altem Wissen” und „alter Tradition” sichergestellt werden.

Der grüne Innenhof des Heimatmuseums wird vom Hauptgebäude und einem Nebengebäude umsäumt. In beiden Gebäuden, die über eine typische Tordurchfahrt miteinander verbunden sind, befinden sich diverse Ausstellungsräume. Den weiteren Rahmen bilden ein über 100 Jahre alter Backofen, ein klassischer ▸Bauerngarten, ein Taubenhaus sowie ein 17 m hoher Windbrunnen.

Ein Prunkstück und zugleich den ruhenden Pol des Anwesens stellt die 2010 eingeweihte gotische Kapelle „Maria in Thal” dar, die an einem kleinen Dorfweiher liegt.

In den Jahren 2012 und 2025 wurde das Heimatmuseum erweitert. Der neue „Museumsstadel” dient als Lagerfläche und Ausstellungsraum für weitere Museumsexponate sowie für kulturelle Veranstaltungen, die nach altem Vorbild errichtete „Holzscheune” dient als Lagerfläche für Geräte und Brennholz. Zudem fand ein über 100 Jahre alter Diesel-Motor mit über 10 Tonnen Gesamtgewicht darin ein neues Zuhause.

Besonderes Augenmerk verdienen auch die Küche, die Stube mit Kachelofen, der Querflez mit böhmischem Gewölbe, altem Solnhofer Pflaster und imposanten Malereien, der Hirnholzboden aus über 9000 Einzelstücken, der mit Stuckarbeiten verzierter Hausgiebel, der Dachstuhl aus dem 18. Jahrhundert, die funktionsfähige Schmiede und Wagnerei, die Schusterei, die Zimmerei, der Kramerladen und das Schulzimmer bzw. ▸Klassenzimmer. Gezeigt werden darin altes Handwerk bzw. alte Berufe, Kröninger Hafnergeschirr, alte Haushaltsgegenstände und -maschinen, eine Sammlung von landwirtschaftlichen Werkzeugen, Geräten und Fahrzeugen, Pferdekutschen und -schlitten, das „Abbeten von Kindern”, historische Fotografien und Bilder u.v.m.

POI

Bis 31.5.2027, Erding

Ohne Worte

Erst die dazu­ge­hörigen Ge­schich­ten, die über­liefert sind, bringen schließlich die auf den ersten Blick ver­meint­lich „stummen Objekte” zum „Sprechen”.

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Die 1204 ge­grün­dete Burg erfuhr über die Jahr­hun­derte meh­rere Um- und Er­weite­rungs­bauten: Arkaden­hof von 1575, Burg­kapelle St. Georg, Narren­treppe, Stil­räume.

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