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28.4.2015
 zu „Hellweg-Museum der Stadt Unna (Museum)”, DE-59423 Unna
Der wertvollste mittelalterliche Münzfund in Westfalen
Foto: Museum

Museum

Hellweg-Museum der Stadt Unna

Burgstraße 8
DE-59423 Unna
Ganzjährig:
Mi, Fr 10-12, 15-17 Uhr
Do 15-17 Uhr
Sa-So+Ft 14-17 Uhr

Alles was alt und geschichtsträchtig war, wurde ab 1928 vom neu gegründeten "Museumsverein” in die Sammlung aufgenommen.

So konnten in den ersten Jahren des Bestehens des Heimatmuseums Beispiele bürgerlichen und bäuerlichen Wohnens und Arbeitens, heimatlichen Brauchtums, geologischer und paläontologischer Besonderheiten, Funde der Vor- und Frühgeschichte gesammelt und ausgestellt werden. Objekte aus der Arbeitswelt der modernen Industrie fanden zu dieser Zeit noch keine museale Wertschätzung. Bomben und Plünderungen dezimierten ab 1943 die Bestände.

Neubeginn nach 1945

Der Neubeginn der Museumsarbeit nach 1945 richtete sich zunächst auf die Wiedereinrichtung der Schauräume und die Fortführung bzw. den Ausbau der Sammeltätigkeit, die sich von nun an auf die Stadtgeschichte Unnas beschränkte.

Seit 1982 präsentiert sich das stadthistorisches Museum mit drei Abteilungen: Vor- und Frühgeschichte des Hellwegraumes, Unna im Mittelalter, Unna bis zur Industrialisierung mit dem Schwerpunkt Saline Königsborn.

Die Hellweg-Linie im Wandel der Zeit

Frühe Besiedlung der Hellweg-Zone, der Hellweg vom Naturweg zur preußischen Chaussee, Königsstraße (via regis), Handels- und Hansestraße, Heerweg.

Unna - eine Stadt am Hellweg

Stadtentwicklung im Zusammenhang mit der Geschichte des Hellwegs, Bewohner der Stadt, Zünfte, Stadtkirche und Reformation, Wohnen und Arbeiten in der Ackerbürgerstadt, der Hellweg als Industrie-Transportweg, der Hellweg als Straße der Solbäder, Geschichte der Saline Königsborn, Fördern Gradieren und Sieden, Solbad Königsborn.

Der Goldschatz von Unna

1952 stießen Bauarbeiter in der Altstadt von Unna auf einen Münzschatz, der fast 580 Jahre in der Erde gelegen hatte. Wie viele Goldmünzen der unbekannte Besitzer um 1378/79 an der Massener Straße vergraben hat, ist nicht mehr festzustellen, gezeigt werden 230 der 255 bislang identifizierten.

Die Ausstellung ist aber keineswegs nur etwas für Münzliebhaber, denn sie geht vielen weiteren Fragen im Zusammenhang mit dem Unnaer Goldmünzfund nach.

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