Ausstellung 24.07.26 bis 10.01.27
Die seit der italienischen Renaissance vermehrt gestellte Frage nach der Hierarchie der Künste, die unter anderem den Wettstreit zwischen Malerei und Bildhauerei befeuerte, fand mit dem Beginn der Moderne ihr Ende.
In dieser Ausstellung, in der das Werk eines Bildhauers auf jenes eines Malers trifft, geht es nicht um einen kunsttheoretischen Wiederbelebungsversuch der Paragone-Debatte, sondern um einen Dialog zweier Künstlerpersönlichkeiten, die trotz aller Verschiedenheiten in Bezug auf historische, räumliche und kulturelle Konstruktionen überraschende Analogien in formalästhetischer wie werkphänomenologischer Hinsicht aufweisen. Diese Gegenüberstellung von Herbert Boeckl (1894-1966) und Hans Josephsohn (1920-2012), die sich in ihren Leben nie begegnet sind, verdeutlicht dennoch fundamentale Parallelen in deren Auffassung von Körperlichkeit, Materialität und dem Prozess der Formfindung.
Nicht zuletzt eröffnet die Zusammenschau Fragen der Existentialität im Sinne einer universellen Auseinandersetzung mit dem menschlichen Dasein aufwerfen und neue Assoziationsräume.
Ausstellungsort
Meisterwerke des Wiener Secessionismus, der Wiener Moderne und des österreichischen Expressionismus. Weltweit größte Egon-Schiele-Sammlung.
Bis 21.6.2026, im Haus
Die Schau führt von Courbets frühen ikonischen Selbstporträts über seine revolutionären Gemälde bis hin zu seinen sinnlich aufgeladenen Frauenakten.
Bis 4.10.2026, im Haus
Die Ausstellung würdigt die langjährige Verbindung des Museums zur OeNB und zeigt erstmals umfassend die beeindruckende Vielfalt der Kunstsammlung der OeNB.
Im gleichen Haus
Moderne Kunst, Photographie, Literatur, Architektur, Medienkunst.
Im gleichen Haus
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Querschnitt österreichischer und internationaler Kunst der Moderne von Picasso über Kandinsky und Klee bis zu Warhol, Baselitz, Nitsch und West.