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24.4.2026
Boeckl – Josephsohn zu „Herbert Boeckl – Hans Josephsohn”, AT-1070 Wien

Ausstellung 24.07.26 bis 10.01.27

Herbert Boeckl – Hans Josephsohn

Archetypen des Figuralen

Leopold Museum

Museumsplatz 1
AT-1070 Wien
Ganzjährig:
Mo, Mi-So+Ft 10-18 Uhr

Die seit der italienischen Renaissance vermehrt gestellte Frage nach der Hierarchie der Künste, die unter anderem den Wettstreit zwischen Malerei und Bildhauerei befeuerte, fand mit dem Beginn der Moderne ihr Ende.

In dieser Ausstellung, in der das Werk eines Bildhauers auf jenes eines Malers trifft, geht es nicht um einen kunsttheoretischen Wiederbelebungsversuch der Paragone-Debatte, sondern um einen Dialog zweier Künstlerpersönlichkeiten, die trotz aller Verschiedenheiten in Bezug auf historische, räumliche und kulturelle Konstruktionen überraschende Analogien in formalästhetischer wie werkphänomenologischer Hinsicht aufweisen. Diese Gegenüberstellung von Herbert Boeckl (1894-1966) und Hans Josephsohn (1920-2012), die sich in ihren Leben nie begegnet sind, verdeutlicht dennoch fundamentale Parallelen in deren Auffassung von Körperlichkeit, Materialität und dem Prozess der Formfindung.

Nicht zuletzt eröffnet die Zusammenschau Fragen der Existentialität im Sinne einer universellen Auseinandersetzung mit dem menschlichen Dasein aufwerfen und neue Assoziationsräume.

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Ausstellungsort

Leopold Museum

Mei­ster­werke des Wie­ner Se­ces­sio­nis­mus, der Wiener Mo­derne und des öster­reichi­schen Ex­pres­sio­nis­mus. Welt­weit größte Egon-Schiele-Samm­lung.

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