Hermann Walter

Leipzig im 19. Jahrhundert

Deutsches Fotomuseum Markkleeberg
12.1.-31.3.2019

Raschwitzer Straße 11-13
04416 Markkleeberg

www.fotomuseum.eu

Di-So 13-18 Uhr

Die teil­weise sehr frühen Bilder sind letzte Zeug­nisse eines Stadt­bildes im aus­gehen­den Bieder­meier vor Leip­zigs großem Auf­bruch in die Moderne. Einige Straßen­züge und Plätze wären ohne pro­funde Be­schrif­tung der Motive heute nicht mehr zu iden­tifi­zieren.

    Bild 1
    Bild 2
    Bild 3
    Hermann Walter :: Ausstellung
    • Mini-Map
    Kein anderer Fotograf hat sich um die Erfassung des Leipziger Stadtbildes so verdient gemacht wie Hermann Walter (1838-1909). Der gebürtige Thüringer, der seine Lehr- und Wanderjahre als optischer Mechaniker in Hamburg, St. Petersburg und London verbrachte, erwarb 1863 das Leipziger Bürgerrecht und wurde bald zum wichtigsten Bildchronisten der Stadt Leipzig im ausgehenden 19. Jahrhundert.

    Walter dokumentierte mit seiner Plattenkamera den Wandel Leipzigs von der Renaissance- und Barockstadt zur Stadt der Gründerzeitarchitektur bis zum Jugendstil. Die teilweise sehr frühen Bilder sind letzte Zeugnisse eines Stadtbildes im ausgehenden Biedermeier vor Leipzigs großem Aufbruch in die Moderne. Erstaunt konstatiert der heutige Betrachter, dass sich durch gewollten Umbau oder durch Kriegsschäden ganze Straßenzüge und Plätze so radikal verändert haben, dass sie ohne profunde Beschriftung der Motive nicht mehr zu identifizieren sind.

    Die Ausstellung zeigt einige Bilder aus der Sammlung Langner und großformatige, bisher kaum gesehene Fotografien aus der Sammlung Klingenschmid.