Ausstellung 18.10.23 bis 24.03.24

Hexenwahn

Glaube. Macht. Angst.

Bis 24.3.24, Museum Hameln

Hameln, Museum Hameln: Die Ausstellung führt in großen anschaulichen Bildern und mit zahlreichen Originalen in die facettenreiche Welt der Hexereivorstellungen ein. Beleuchtet werden auch Hexenverfolgung und Hexenprozesse in der Frühen Neuzeit.

Der Glaube an Hexerei und die Macht von Teufeln oder Dämonen ist eine weltweite Erscheinung, auf allen Kontinenten und in allen Zeitaltern haben Menschen an die Möglichkeit einer Verbindung mit übernatürlichen Kräften, die menschenähnliche Gestalt annehmen können oder in besonderen Menschen ihre Wirksamkeit entfalten können, geglaubt.

Aber Glauben hat nicht nur festigende, tröstende Macht, sondern transportiert auch Ängste und Unsicherheiten. Schutzzeichen und -rituale, Amulette, Talismane sind auch heute noch Ausdruck dieser Angst und den Versuchen, sie zu beherrschen.

Bis in die Gegenwart gab und gibt es immer wieder Anfeindungen, Ausgrenzungen und sogar Morde an angeblichen Hexen und Zauberern. Im frühneuzeitlichen Europa mit seinem frühmodernen Justizwesen geschah dies durch Prozesse, die zwar meist strengen Regeln unterlagen aber nicht weniger grausam und verheerend waren.

Die Ausstellung führt in großen anschaulichen Bildern und mit zahlreichen Originalen in die facettenreiche Welt der Hexereivorstellungen ein. Ob im Islam oder im Christentum, in Afrika oder vorchristlichen Europa – der Zauberglauben kennt fast keine Grenzen. Vom Voodoo-Fetisch bis zum Augenamulett, von reflektierenden Spiegeln bis zu Schutzzeichen und Bauopfern erzählen originale Exponate aus ihren unterschiedlichen Kulturen.

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