Version
26.2.2026
Ludwig I. zu „Himmlisches Wiedersehen”, DE-85354 Freising
Lasset die Kindlein zu „Himmlisches Wiedersehen”, DE-85354 Freising
Pilgerpaar zu „Himmlisches Wiedersehen”, DE-85354 Freising
Himmlisches Wiedersehen zu „Himmlisches Wiedersehen”, DE-85354 Freising

Ausstellung 17.03. bis 26.07.26

Himmlisches Wiedersehen

Von Ludwig I. zum Blauen Reiter

Diözesanmuseum für christliche Kunst

Domberg 21
DE-85354 Freising
089-2137-4240
info@dimu-freising.de
Ganzjährig:
Di-So 9-17 Uhr

Die Kunst des 19. Jahrhunderts ist beeinflusst von den großen politischen und gesellschaftlichen Umbrüchen, von revolutionären Veränderungen bis hin zur romantischen Sehnsucht nach einem Ausgleich von Natur und Kultur. Die Neuordnung fordert einen veränderten Typ von Künstler und zum ersten Mal emanzipierte Künstlerinnen, die ihre Werke für einen freien Markt schaffen.

Ludwig I. prägt mit seinem Mäzenatentum und seinem Kunstgeschmack die erste Hälfte des Jahrhunderts. Danach fächert sich die Kunst in viele Strömungen auf: Spätnazarener, Realismus, Naturalismus, ▸Impressionismus, Symbolismus, ▸Jugendstil und ▸Expressionismus, bis mit der Künstlergruppe des Blauen Reiters das Tor zur Moderne aufgestoßen wird.

Während die Kirche fast zwei Jahrtausende lang die Rolle einer Impulsgeberin inne hatte, sucht sie nun den Anschluss an die Künste der Zeit. Können traditionelle christliche Inhalte in neue Bildformen gegossen werden? Welcher Stil entspricht dem Anspruch, die Wahrheit des Heilsgeschehens vermitteln zu können? Zum ersten Mal entstehen unterschiedliche Ansichten darüber, ob ein Werk „christlich” genannt werden kann.

Mit mehr als 120 Werken bietet die Ausstellung einen spannenden Einblick in eine großartige Kunstepoche. Zu sehen sind Werke u.a. von Friedrich Overbeck, Peter von Cornelius, Emilie Linder, Marie Ellenrieder, Max Emanuel Ainmiller, Johann von Schraudolph, Wilhelm von Kaulbach, Franz von Lenbach, Moritz von Schwind, ▸Carl Spitzweg, Adolf Hölzel, Fritz von Uhde, Gabriel von Max, Franz von Stuck, ▸Lovis Corinth, Karl Caspar, ▸Wassily Kandinsky, ▸Franz Marc, ▸Gabriele Münter, Marianne von Werefkin, ▸Heinrich Campendonk, Jan Verkade, Peter Lenz, Albert Weisgerber und Josef Eberz.

POI

Ausstellungsort

Diö­zesan­museum für christ­liche Kunst

Eines der größten religions­geschicht­lichen Museen weltweit. Tafel­bilder, Skul­pturen, Kunst­ge­werbe und Volks­kunst des süd­deutschen Barock und Rokoko, Tafel­bilder, Skul­pturen, Kunst­ge­werbe, Volks­kunst, Wallfahrts­wesen.

Dependance, Eurasburg

Ausst. des Diö­zesan­museums Freising

Museum, Aachen

Suer­mondt-Ludwig-Museum

Kunst aus drei Jahr­tau­sen­den: bürgerliche Kunstkammer, nieder­län­di­sche Male­rei des gol­de­nen Zeit­alters und mittel­alter­liche Skulp­tur, großformatige Gemälde niederländischer und flämischer Künstler, Düsseldorfer Malerschule, Klassische Moderne und Expressionismus. Glasmalerei.

Museum, Delmenhorst

Städti­sche Galerie Haus Coburg

160 Ge­mälde und Papier­arbei­ten des Histo­rien­malers Arthur Fitger. Samm­lung Stucken­berg zu avant­gar­disti­schen Strö­mun­gen der ersten Jahr­zehnte in Paris und Berlin mit Werken des STURM-Künst­lers Fritz Stucken­berg (1881-1994).

Museum, Düsseldorf

Museum Kunst­palast

Um­fang­reiche Kunst- und Kunst­ge­werbe­samm­lun­gen des frühe­ren Kunst­museums. Werke der ita­lie­ni­schen und hollän­di­schen Malerei und Skulp­tur, Kunst­ge­werbe und Möbel. Hoch­karä­tige Aus­stel­lun­gen.

Bis 26.4.2026, Wiesbaden

Feininger

Die Aus­stellung reflek­tiert die bewegte Geschichte der in über einhundert Jahren aufge­bauten „Abteilung Klassische Moderne” des Museums Wiesbaden.

Ab 26.4.2026, Emden

Bilder

Die Aus­stellung präsent­iert die Samm­lung des Hauses und macht anhand ausge­wählter Werke zentrale Themen der Kunst­geschichte des ver­gan­ge­nen Jahr­hunderts sichtbar.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
Pressemitteilungen willkommen
#3103533 © Webmuseen Verlag