Museum
Während des geführten Rundgangs taucht der Besucher in der Ausstellung zur Geschichte des ehemaligen Kurbades Bad Lauchstädt in die Glanzzeit des sogenannten „Sächsischen Pyrmonts” ein. Das Badeleben des 18. Jahrhunderts wird ebenso lebendig im Kursaal mit den Schinkel-Malereien und im Spielsalon. Weiter geht die Tour durch die Ausstellung zur Entwicklung des Theaterwesens in Bad Lauchstädt und erfährt ihren Höhepunkt in der Besichtigung des einzigartigen Goethe-Theaters von 1802 mit seiner funktionstüchtigen barocken Bühnenmaschinerie.
Technisch ist das Theater zeitgemäß-modern ausgestattet. Die schnelle, mechanische Verwandlung der Kulissenbühne, die optimale Beleuchtung der Bühne und des Zuschauerraumes aus modernen Öllampen und die ausgezeichnete Akustik galten in der Theaterarchitektur dieser Zeit als bahnbrechend. Die äußere Gestalt des Hauses verzichtet auf jeden Fassadenschmuck.
Das „Neues Schillerhaus” genannte städtische Ausstellungsgebäude ist im Kern ein spätbarockes Bürgerhaus und entstand am Ende des 18. Jahrhunderts. Seine Fassade und seine Proportionen sind mit dem originalen Schillerhaus in der heutigen Schillerstraße nahezu identisch. Im Obergeschoss befindet sich das historische Schillerzimmer.
Ab 26.3.2026, Halle (Saale)
Geprägt von den Auswirkungen des Ersten Weltkriegs, beschäftigte Wilhelm Lehmbruck sich in Bildhauerei, Malerei und Grafik mit den existentiellen Fragen des Menschseins.
Bis 31.5.2026, Halle (Saale)
Harwardts Stadtlandschaften zeigen Architektur auf besondere Weise: Gebäude werden isoliert, neu zusammengesetzt oder verfremdet.