Burg

Hochburg-Museum

Emmendingen: Archäologisch-geschichtliche Ausstellung über die Festung Hochburg.

Die große Zeit der im 12. Jahrhundert erstmals erwähnten Burg begann im 17. Jahrhundert, als Markgraf Georg Friedrich von Baden sie zur Festung ausbauen ließ. Im Dreißigjährigen Krieg wurde sie jedoch 1636 gründlich zerstört. Zwar vollendete Markgraf Friedrich VI. von Baden 1660 den Wiederaufbau, doch der Pfälzische Erbfolgekrieg führte 1689 zur endgültigen Zerstörung. Danach blieb die Hochburg Ruine und diente nur noch als Quelle romantischer Impressionen und sagenhafter Geschichten.

Bei den Freilegungsarbeiten stieß man auf die Hinterlassenschaften der früheren Burgbewohner. Die Fundstücke sind seit 1990 In vier Vitrinen und einer Küchenecke im ehemaligen Wein- und Vorratskeller der Oberburg ausgestellt. Eine fünfte Vitrine gibt Hinweise auf die geschichtliche Entwicklung der Burg und ihrer Besitzer.

In der ehemals mit einem Kreuzgratgewölbe überspannten Eingangshalle, von der eine breite Sandsteintreppe in den Ausstellungkeller führt, ist für den Bereich Steinmetzarbeiten und Zieglerwaren ein Lapidarium eingerichtet.

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