Museum

Historisches Museum

Höchster Porzellansammlung

Kronberger Haus in Frankfurt-Höchst

Frankfurt/Main: Höchster Porzellan 1746-1796: Geschirre, Vasen und figürliche Objekte des Rokoko und Klassizismus. Johann Peter Melchior, Sammlung Kurt Bechthold. Neubeginn nach 1945.

Das Palais Kronberger Haus, erbaut in den Jahren 1577 bis 1580 von Anton Franz von Kronberg, diente später als Druckerwerkstatt, Tabakfabrik und Rathaus. Heute beherbergt es als Außenstelle des Historischen Museums Frankfurt eine Sammlung von Höchster Fayencen und Porzellan.

Dargestellt wird die Geschichte der zweitältesten Porzellan-Manufaktur Deutschlands, die 1746 gegründet und 1796 geschlossen wurde. Zu den Höchster Erzeugnissen gehörten vor allem Geschirre, Vasen und figürliche Objekte des Rokoko und Klassizismus, deren künstlerische Blüte und Formenvielfalt vor allem auf den bedeutenden Porzellanmodelleur Johann Peter Melchior zurückgeht. Aber auch international bedeutende Porzellanmaler wie Louis Victor Gerverot, Andreas Oettner und Friedrich Carl Wohlfahrt trugen zur hohen Qualität des Höchster Porzellans bei.

Zu den bedeutendsten Figurengruppen gehören das „Jagdfrühstück” und der „Chinesische Kaiser”. Weitere Bereiche widmen sich der Rezeption Höchster Porzellanmodelle im 19. und 20. Jahrhundert in Damm und Passau sowie dem Neubeginn der Höchster Porzellanmanufaktur nach 1945 unter Rudolf Schäfer.

Gedeckte Speisetafeln vermitteln einen Eindruck von der aufwendigen Tischkultur des 18. Jahrhunderts. Eine kleine Musterkollektion von Werken der heutigen Höchster Porzellanmanufaktur rundet die Ausstellung ab.

Etwa 350 Passauer Reproduktionen des historischen Höchster Porzellans sind im Bolongaro-Palast (Bolongarostraße 109) zu besichtigen.

Höchster Porzellansammlung ist bei:
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