Version
11.8.2025
(modifiziert)
Eingang zu „Höhlenmuseum (Museum)”, AT-4831 Obertraun
Höhlenmuseum zu „Höhlenmuseum (Museum)”, AT-4831 Obertraun
Höhlenmodell zu „Höhlenmuseum (Museum)”, AT-4831 Obertraun
Höhlenbärenschädel zu „Höhlenmuseum (Museum)”, AT-4831 Obertraun
Klimawandel zu „Höhlenmuseum (Museum)”, AT-4831 Obertraun
Klimawandel
Gelände Höhlenmuseum zu „Höhlenmuseum (Museum)”, AT-4831 Obertraun
Außenansicht des Höhlenmuseums bei der Mittelstation
© Seilbahnholding
Rieseneishöhle zu „Höhlenmuseum (Museum)”, AT-4831 Obertraun
Rieseneishöhle
Mammuthöhle zu „Höhlenmuseum (Museum)”, AT-4831 Obertraun
Mammuthöhle

Museum

Höhlenmuseum

1. Mai bis Ende Juni,
Anfang Sept bis 2. Nov:
Mo-Fr 8.40-17.10 Uhr
Sa-So+Ft 8.40-18.10 Uhr
Juli bis Aug:
tägl. 8.40-19.10 Uhr

Das Dachsteinhöhlenmuseum liegt in 1350 m Seehöhe bei der Mittelstation der Dachsteinbahn. Den inhaltlicher Schwerpunkt bildet die Erforschung der Dachsteinhöhlen. Als besondere Attraktion kann das Höhlenmuseum mit einem Modell der insgesamt 48 km erforschten Gänge der Mammuthöhle aufwarten.

Die Namensgebung der letzteren durch die Entdecker drückt lediglich die gewaltigen Dimensionen der Höhle aus und steht nicht in Zusammenhang mit dem ausgestorbenen Mammut. Zu Zeiten, als die Höhlen noch unter dem Grundwasserspiegel lagen, wurde durch das leicht kohlensäurehältige Wasser nicht nur der reine Kalk, sondern auch wasserunlösliche Verunreinigungen gelöst, die sich am Boden der Mammuthöhle als Lehm schichtweise ablagerten. Aus der Beschaffenheit dieser Ablagerungen lassen sich wissenschaftliche Erkenntnisse über Geologie und Klimaentwicklung ableiten.

Geologie: das Gestein, aus dem der Dachstein besteht, wurde vor etwa 200 Millionen Jahren (Triaszeit) am Grunde eines Meeres als Kalkschlamm abgelagert. Durch gebirgsbildende Vorgänge, die abtragende und einschneidende Tätigkeit von Fließgewässern, die Verkarstung und zeitweise auch die abschürfende Tätigkeit von Gletschern entwickelte sich daraus die Dachsteinlandschaft in ihrer heutigen Form.

Der Höhlen­bär suchte die Höhlen als Schlaf- und Wurfplatz, aber auch als Sterbe­platz auf.

Der Höhlenbär (Ursus spelaeus) war deutlich größer als der heutige Braunbär und ist zu Ende der Eiszeit ausgestorben. Die gezeigten Knochen wurden bei Wegbauarbeiten entdeckt und sind, da von Menschenhand bearbeitet, ein wichtiger Hinweis darauf, dass die Rieseneishöhle bereits während der Eiszeit gelegentlich von Menschen aufgesucht wurde. Weitere Knochenfunde bezeugen, dass es sich beim unteren Eishöhleneingang wahrscheinlich um eine Wohnhöhle des Höhlenbären handelte, die er als Schlaf- und Wurfplatz, aber auch als Sterbeplatz aufsuchte.

Die Mammuthöhle wurde im Jahr 1910 entdeckt und ist heute auf rund 1000 Metern als Schauhöhle touristisch erschlossen. Insgesamt sind über 67 Kilometer Ganglänge bekannt und vermessen. Die bisher bekannte Gesamtlänge der gegenüber liegenden Rieseneishöhle beträgt 2700 Meter, wovon 800 Meter als Schauhöhle zugänglich sind. Ein asphaltierter Fußweg führt von der Schönbergalm zum Ein- und Ausgang der beiden Höhlen. Für die geführte Begehung werden warme Bekleidung und feste Schuhe mit rutschfester Sohle empfohlen.

Der Verfasser hat Museum und Höhlen am 8. August 2025 besucht.

POI

Bergwerk, Hallstatt

Salz­welten Hall­statt

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Museum, Hallstatt

Welt­erbe­museum Hall­statt

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Museum, Bad Aussee

Kammer­hof­museum

Archäo­logie, Ge­schich­te, Hand­werk und Ge­werbe, Indu­strie u. Technik, kultur­kund­liche Samm­lung, Volks­musik, Brauch­tum, Kunst, Natur­kunde, Fossi­lien, Höhlen­kunde, Anna Plochl und Erz­herzog Johann.

Museum, Altaussee

Lite­ratur­museum Alt­aussee

Histo­ri­sche Expo­nate, Text- und Bild­mate­rial. Lebens­spuren promi­nen­ter Lite­raten und Künstler, die im Aussee­land gewirkt haben oder noch wirken. Lite­ratur­garten.

Museum, Ramsau am Dachstein

Zeitroas

Tou­ri­sti­sche Ent­wick­lung des Ortes in den ver­gange­nen 1½ Jahr­hun­der­ten. Berg­bauern­leben und christ­licher Glaube seit der Refor­mation. Wild- und Vogel­prä­parate, Jagd­ge­schichte und Jagd­ge­pflogen­heiten.

Museum, Ramsau am Dachstein

Alpin­museum Austria­hütte

Höchst­ge­lege­nes Museum der Steier­mark. Erd­ge­schichte, Fels­ritz­bilder, Beginn des Alpinis­mus, Karto­gra­phie­rung, tech­ni­schen Er­schlie­ßung und alpines Rettungs­wesen. Detail­ge­naues Relief des Dach­stein­massivs.

Museum, Bad Goisern

Heimat- und Landler­museum

Ehe­ma­liges Aus­zugs­haus der Goi­serer Mühle im Stil der so­ge­nann­ten Sommer­frischen­zeit. Ört­liche Volks­kultur, Er­zeu­gung der be­rühm­ten Berg­schuhe, der Goi­serer Geigen. Der Bauern­philo­soph Konrad Deubler. Ge­schichte und Kultur der nach Sieben­bürgen Aus­ge­wander­ten.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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