Museum
Das Dachsteinhöhlenmuseum liegt in 1350 m Seehöhe bei der Mittelstation der Dachsteinbahn. Den inhaltlicher Schwerpunkt bildet die Erforschung der Dachsteinhöhlen. Als besondere Attraktion kann das Höhlenmuseum mit einem Modell der insgesamt 48 km erforschten Gänge der Mammuthöhle aufwarten.
Die Namensgebung der letzteren durch die Entdecker drückt lediglich die gewaltigen Dimensionen der Höhle aus und steht nicht in Zusammenhang mit dem ausgestorbenen Mammut. Zu Zeiten, als die Höhlen noch unter dem Grundwasserspiegel lagen, wurde durch das leicht kohlensäurehältige Wasser nicht nur der reine Kalk, sondern auch wasserunlösliche Verunreinigungen gelöst, die sich am Boden der Mammuthöhle als Lehm schichtweise ablagerten. Aus der Beschaffenheit dieser Ablagerungen lassen sich wissenschaftliche Erkenntnisse über Geologie und Klimaentwicklung ableiten.
Geologie: das Gestein, aus dem der Dachstein besteht, wurde vor etwa 200 Millionen Jahren (Triaszeit) am Grunde eines Meeres als Kalkschlamm abgelagert. Durch gebirgsbildende Vorgänge, die abtragende und einschneidende Tätigkeit von Fließgewässern, die Verkarstung und zeitweise auch die abschürfende Tätigkeit von Gletschern entwickelte sich daraus die Dachsteinlandschaft in ihrer heutigen Form.
Der Höhlenbär suchte die Höhlen als Schlaf- und Wurfplatz, aber auch als Sterbeplatz auf.
Der Höhlenbär (Ursus spelaeus) war deutlich größer als der heutige Braunbär und ist zu Ende der Eiszeit ausgestorben. Die gezeigten Knochen wurden bei Wegbauarbeiten entdeckt und sind, da von Menschenhand bearbeitet, ein wichtiger Hinweis darauf, dass die Rieseneishöhle bereits während der Eiszeit gelegentlich von Menschen aufgesucht wurde. Weitere Knochenfunde bezeugen, dass es sich beim unteren Eishöhleneingang wahrscheinlich um eine Wohnhöhle des Höhlenbären handelte, die er als Schlaf- und Wurfplatz, aber auch als Sterbeplatz aufsuchte.
Die Mammuthöhle wurde im Jahr 1910 entdeckt und ist heute auf rund 1000 Metern als Schauhöhle touristisch erschlossen. Insgesamt sind über 67 Kilometer Ganglänge bekannt und vermessen. Die bisher bekannte Gesamtlänge der gegenüber liegenden Rieseneishöhle beträgt 2700 Meter, wovon 800 Meter als Schauhöhle zugänglich sind. Ein asphaltierter Fußweg führt von der Schönbergalm zum Ein- und Ausgang der beiden Höhlen. Für die geführte Begehung werden warme Bekleidung und feste Schuhe mit rutschfester Sohle empfohlen.
Der Verfasser hat Museum und Höhlen am 8. August 2025 besucht.
Bergwerk, Hallstatt
Gräberfeld von Hallstatt. Fundstelle des legendären „Mannes im Salz”. Bergmannsrutschen, der mystische Salzsee, Fahrt mit der Grubenbahn.
Museum, Hallstatt
Funde aus der älteren Eisenzeit, einer Kulturepoche, die nach diesem Ort benannt wurde: die Hallstattzeit. 7000 Jahre Geschichte von der Steinzeit bis zur Gegenwart.
Museum, Bad Aussee
Archäologie, Geschichte, Handwerk und Gewerbe, Industrie u. Technik, kulturkundliche Sammlung, Volksmusik, Brauchtum, Kunst, Naturkunde, Fossilien, Höhlenkunde, Anna Plochl und Erzherzog Johann.
Museum, Altaussee
Historische Exponate, Text- und Bildmaterial. Lebensspuren prominenter Literaten und Künstler, die im Ausseeland gewirkt haben oder noch wirken. Literaturgarten.
Museum, Ramsau am Dachstein
Touristische Entwicklung des Ortes in den vergangenen 1½ Jahrhunderten. Bergbauernleben und christlicher Glaube seit der Reformation. Wild- und Vogelpräparate, Jagdgeschichte und Jagdgepflogenheiten.
Museum, Ramsau am Dachstein
Höchstgelegenes Museum der Steiermark. Erdgeschichte, Felsritzbilder, Beginn des Alpinismus, Kartographierung, technischen Erschließung und alpines Rettungswesen. Detailgenaues Relief des Dachsteinmassivs.
Museum, Bad Goisern
Ehemaliges Auszugshaus der Goiserer Mühle im Stil der sogenannten Sommerfrischenzeit. Örtliche Volkskultur, Erzeugung der berühmten Bergschuhe, der Goiserer Geigen. Der Bauernphilosoph Konrad Deubler. Geschichte und Kultur der nach Siebenbürgen Ausgewanderten.