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12.5.2026
Honig für Kunst und Gesellschaft zu „Honig für Kunst und Gesellschaft”, DE-89073 Ulm

Ausstellung 30.04. bis 20.09.26

Honig für Kunst und Gesellschaft

Wie Bienen uns inspirieren

Museum Brot und Kunst

Salzstadelgasse 10
DE-89073 Ulm
Ganzjährig:
Mo 10-15 Uhr
Di, Do-So+Ft 10-17 Uhr
Mi 10-19 Uhr

Menschen sind seit vielen Jahrhunderten mit ▸Bienen verbunden. ▸Honig und Wachs waren in der Geschichte luxuriöse Produkte und sind bis heute hochgeschätzt. Dass und wie Bienen in Völkern zusammenleben und auf beeindruckende Weise miteinander kommunizieren, lässt uns staunen. So rangiert die Biene als Sympathieträgerin unter den Insekten, und das viel zitierte „Bienensterben” ist zur Metapher einer sterbenden Umwelt geworden.

Den Kern der Ausstellung bildet die private Kunstsammlung Kraft aus Köln. Sie versammelt Werke von ▸Joseph Beuys und seinen Zeitgenossen wie Michael Buthe, Hede Bühl und Felix Droese. In Beuys’ gesamtem Werk spielen Bienen und ihre Erzeugnisse eine wichtige Rolle. Sie stehen für Energie, Nahrung und Wärme. Und damit nicht nur für Naturverbundenheit, sondern für ein nahrhaftes soziales Miteinander-Denken und -Handeln.

Hinzu kommen zeitgenössische Kunstwerke, die zum Teil auf Beuys Bezug nehmen, teils aber auch andere Wege einschlagen. Mathias Danberg zeigt eine Skulptur mit integriertem Video, in dem Schläuche und Pumpen eine zentrale Rolle spielen.

Natürlich ist eine Ausstellung über Bienen und Honig heute nicht ohne den Gedanken an die Gefährdung der Bienen durch den Raubbau an der Natur denkbar. Lea Grebe zeigt uns die Fragilität der kleinen Wesen. Und Maximilian Prüfer verarbeitet in seinen Werken die Eindrücke aus der chinesischen Provinz Sichuan, in der Menschen Blüten von Hand bestäuben müssen, weil es keine Bienen mehr gibt. (Auf diese ökologischen und gesellschaftlichen Probleme hatte Joseph Beuys übrigens schon Mitte der 1960er Jahre aufmerksam gemacht.) Die Künstlerinnen Jeanette Zippel und Bärbel Rothhaar haben eigene Imkererfahrungen, ihre Arbeiten entstehen aus der Faszination Biene und der Zusammenarbeit mit diesen Insekten. Alexandra Daisy Ginsberg imaginiert die Welt mit den Augen einer Biene.

Der Kunst gesellt das Museum einen Bienenstock voller Fragen und Informationen bei, an dem Besucher mehr über Bienen, Wachs und Honig erfahren können, aber wir uns auch die Frage stellen, welche Nahrung unsere Gesellschaft heute braucht.

POI

Ausstellungsort

Museum Brot und Kunst

Ein­zig­arti­ges Themen­museum zur Ge­schichte des Brotes als einer un­ent­behr­lichen Grund­lage mensch­licher Exi­stenz, Kultur und Zivili­sation. Zahl­reiche Objekte zur Technik­geschichte der Brot­her­stellung, größte Samm­lung zur Kultur­ge­schichte des Brotes welt­weit

Ab 9.10.2026, im Haus

Das gefräßige Auge

Viele Fotos zeigen eine opulente Fülle an Blumen, Gemüse, Früchten – und Tieren. Immer wieder begegnen uns ganze Fische, Krabben, Tier­köpfe und unge­rupftes Federvieh.

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