Version
9.5.2024
(modifiziert)
Foyer zu „Humboldt Forum (Verbund)”, DE-10117 Berlin
Das Foyer
Schlüterhof zu „Humboldt Forum (Verbund)”, DE-10117 Berlin
Wiederhergestellte Schmuckfassade im Schlüterhof
Originale zu „Humboldt Forum (Verbund)”, DE-10117 Berlin
Originale Architekturteile im Skulpturensaal
Rekonstruktion zu „Humboldt Forum (Verbund)”, DE-10117 Berlin
Entstehungsgeschichte der neu geschaffenen Skulpturen
Panorama zu „Humboldt Forum (Verbund)”, DE-10117 Berlin
Der Saal mit dem Videopanorama
Zensierte Kinderbibel zu „Humboldt Forum (Verbund)”, DE-10117 Berlin
Ausstellung „Nach der Natur”: zensierte Kinderbibel
Aufgang zu den Museen zu „Humboldt Forum (Verbund)”, DE-10117 Berlin
Treppenaufgang zu den Museen in der 2. und 3. Etage
Spreeterrassen zu „Humboldt Forum (Verbund)”, DE-10117 Berlin
Die (rückwärtigen) Spreeterrassen bei Nacht

Verbund

Humboldt Forum

im Berliner Schloss

Schlossplatz 1
DE-10117 Berlin
Ganzjährig:
Mo, Mi-So 10.30-18.30 Uhr
Di geschlossen

Das Humboldt Forum, konzipiert in Form eines Palastes, ist ein Ort, wo wechselhafte Geschichte und spannungsreiche Architektur auf interaktive Ausstellungen zur Kunst, Kultur und Wissenschaft treffen.

Die Vielstimmigkeit ist bereits in der Zusammenarbeit der Partner angelegt: die Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss kooperiert mit dem Ethnologischen Museum und dem Museums für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin, mit der Humboldt-Universität zu Berlin sowie mit Kulturprojekte Berlin und dem Stadtmuseum Berlin.

Ausstellungen

In allen Etagen befinden sich Räume für temporäre Ausstellungen, welche durch das Aufgreifen von Kernthemen wie Kolonialismus und Kolonialität oder der Geschichte des Ortes die musealen Präsentationen ergänzen und oft zusammen mit den sog. Herkunftsgesellschaften entstehen, wodurch neue Perspektiven und Sichtweisen möglich werden.

Nach der Natur

Klimawandel und Verlust von biologischer Vielfalt stellen eine existenzielle Bedrohung der Menschheit dar. Lösungen sind nur denkbar, wenn ökologische, ökonomische, soziale und politische Dimensionen zusammengedacht werden.

Die dauerhaft gezeigte Schau die Humboldt-Universität zu Berlin (HU) thematisiert anhand einer Vielzahl von Stimmen aus der wissen­schaftlichen Forschung die gewaltigen Auswirkungen menschen­gemachter globaler Umwelt­veränderungen. An welchen Lösungs­ansätzen arbeiten die Wissen­schaftler, welche Zukünfte ent­werfen sie?

Schlüterhof und Skulpturensaal

Der schönste Platz im Forum ist nach Andreas Schlüter, dem Baumeister des historischen Schlosses, benannt. Wie die Passage mit ihren Kolonnaden verbindet er den südlichen Schlossplatz mit dem Lustgarten und ist rund um die Uhr geöffnet. Die Skulpturen im Schlüterhof im sind Kopien, ihre Originale stehen im Skulpturensaal. Die Ausstellung bietet Einblicke in die faszinierende Entstehungsgeschichte dieser historischen Skulpturen, aber auch in die der neu geschaffenen Kopien.

Videopanorama

Eine von der Passage her zugängliche, 27 Meter breite Installation aus Abbildungen historischer Objekte, Fotografien und Filme vermittelt in 14 Minuten einen Überblick über 800 Jahre Geschichte des Ortes.

Berlin Global

Wie hat Berlin die Welt verändert, und wie wirken globale Ereignisse auf die Metropole? Die interaktive Ausstellung von Kulturprojekte Berlin und Stiftung Stadtmuseum Berlin erzählt in sieben Themenräumen die Geschichten der Stadt.

Museen

Vor Buddha-Statuen meditieren, Sammlungsgeschichte hinterfragen, ein japanisches Teehaus besuchen oder Tondokumente aus aller Welt hören: gemeinsam mit ihren Schwestersammlungen auf der Museumsinsel bieten das Ethnologische Museum und das Museum für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin im zweiten und dritten Obergeschoss künftig einen Epochen und Kontinente umspannenden Überblick über die Kunst und Kulturen der Welt.

Schlosskeller

Im Keller lagerten Mönche Fässer, Mägde rupften Geflügel für die Köche der Königin, die Schlosswache machte Pause. Heute sind dort originale Mauern und Fundstücke vom Mittelalter bis in die Gegenwart zu sehen.

Infos, Gastro, Shops

Das Foyer mit dem „Kosmographen” ist Treffpunkt für Infos und Führungen. In den beiden Shops finden sich Kurzführer, Bildbände, Postkarten oder Regenschirme.

Das Bistro im Schlüterhof sowie die beiden Cafés in der ersten Etage, erreichbar über die Treppenhalle, eignen sich gut für eine Pause zwischen den Ausstellungsbesuchen. Die stets offene Passage erinnert an die Cortile degli Uffizi in Florenz. Und zum Osten hin öffnet sich das Humboldtforum zum Fluss.

Dachterrasse

Ab Herbst 2021 lohnt sich ein Abstecher aufs Dach, wo nicht nur ein Restaurant, sondern auch ein herrlicher Blick auf die Mitte Berlins mit Alexanderplatz, Dom und Marienkirche warten.

Der Verfasser hat das Humboldt Forum am 11.9.2021 besucht.

POI

Im gleichen Haus

Berlin global im Humboldt Forum

Historisch verdichtete Erzählung, deren Schwerpunkt auf dem 19. und 20. Jahrhundert liegt.

Im gleichen Haus

Ethno­lo­gi­sches Museum

Neue Blicke auf die ver­gan­ge­nen und gegen­wärtigen Kulturen Afrikas, Amerikas, Asiens, Austra­liens und der Südsee. Kritische Aus­ein­ander­setzung mit dem Erbe und den Konse­quenzen der Kolonial­herrschaft und der Rolle Europas.

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Museum für Asiatische Kunst

Ostasiatische Malerei und Grafik, Lackkunst und Keramik, Kunst und Kultur der Seidenstraße, süd- und südostasiatische sowie hinduistische und buddhistische Skulpturen und die spätere indische Malerei im Kontext ihrer gesellschaftlichen Entstehung, vom 5. Jahrtausend vor Christus bis in die Gegenwart.

Beitrag, 23.2.2022

Zu klein und zu tief ange­bracht

Seit Sep­tember 2021 ist das „Museum für Asia­tische Kunst” im Humboldt-Forum unter­gebracht. Weil aber die Texte zu den Expo­naten äußerst knapp und schwer lesbar sind, bleiben die Arte­fakte aus anderen Kultur­kreisen weit­gehend fremd.

Bis 24.11.2024, Berlin

Roads not Taken

Anhand von 14 markanten Ein­schnitten der deutschen Geschichte werden die Wahr­schein­lich­keiten von ausge­bliebener Geschichte gezeigt: verhindert von Zufällen oder dem Gewicht persön­licher Unzu­länglich­keiten.

Museum, Berlin

Deut­sches Histo­ri­sches Museum

Museum für deut­sche Ge­schich­te. 2.000 Jahre deut­sche Ver­gan­gen­heit, vom letzten Jahr­hun­dert vor Chri­stus bis in die Gegen­wart.

Bis 4.8.2024, Berlin

Caspar David Fried­rich

Zen­tra­les Thema der Aus­stel­lung ist die Rolle der National­galerie bei der Wieder­ent­deckung der Kunst Fried­richs zu Beginn des 20. Jahr­hun­derts. Zu sehen sind etwa 60 Gemälde und 50 Zeich­nungen aus dem In- und Ausland, darunter welt­be­rühmte Ikonen.

Museum, Berlin

Museum Ephraim-Palais

Ber­li­ner Kunst- und Kultur­ge­schich­te des 19. und 20. Jahr­hun­derts. „Ber­liner Chic - Mode von 1820 bis 1990”.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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