Ausstellung 28.01.23 bis 07.01.24

Hundertwasser

Auf den Spuren der Wiener Secession

Bis 7.1.24, Phoenix des Lumières, Dortmund

Dortmund, Phoenix des Lumières: Sein künstlerisches Schaffen zur Homogenität der Architektur und der Menschen wird hier mit Hilfe von Techniken aus der Computergrafik und der Videoanimation neu interpretiert.

Als Maler und Architekt ist der österreichische Künstler Friedensreich Hundertwasser (1928-2000) Erbe der Wiener Secession. Er verkörpert einen neuen künstlerischen Stil, der stark von der von Klimt initiierten Revolution geprägt ist. Seine Malerei und Architektur, die tief im vollkommenen Respekt vor der Natur und dem Menschen verwurzelt ist, reichen bis an die Quelle des Lebens und der Elemente zurück.

Wie Gustav Klimt und Egon Schiele gibt der Künstler die Perspektive zugunsten einer Abfolge von Ebenen auf. Genau wie sie zieht er eine expressivere Linie, aus der unregelmäßige Formen entstehen, der geraden Linie vor: „Die gerade Linie ist eine vom Menschen gemachte Gefahr ..., da sie dem Menschen, dem Leben, der gesamten Schöpfung wesensfremd ist”.

Hundertwassers Malerei ist eine Farbexplosion, die die Quelle des Lebens selbst und natürliche Elemente in einer Endlosspirale verkörpert. Sein künstlerisches Schaffen zur Homogenität der Architektur und der Menschen wird hier mit Hilfe von Techniken aus der Computergrafik und der Videoanimation neu interpretiert. Der Raum des Phoenix des Lumières verwandelt sich in einen Weg, der durch digitalisierte Bilder unterteilt wird. Die ideale Stadt des Künstlers entsteht allmählich auf den imposanten Fassaden des Phoenix in einem großen dynamischen Fresko, bestehend aus Formen und Farben, die sich im Rhythmus der Musik entfalten. Fenster mit unregelmäßiger Form lassen die farbenfrohen Gemälde lebendig werden und die Linien kreieren eine utopische Welt.

Besucher betreten diese Bühne und werden Teil des Werkes selbst, während sie ganz frei im Phoenix umhergehen.

POI
Verantwortlich gem. §55 Abs 2 RStV: Rainer Göttlinger. Pressemitteilungen willkommen. #1053348 © Webmuseen