Ausstellung 16.11.25 bis 15.02.26
Das Brücke-Museum widmet seinem Initiator, dem Künstler Karl Schmidt-Rottluff, eine umfangreiche Werkschau. Gezeigt werden rund 70 Gemälde aus den Schenkungen 1964 bis 1974 sowie dem künstlerischen Nachlass des Brücke-Gründungsmitglieds: das Museum verwahrt die weltweit größte Sammlung zur Kunst Schmidt-Rottluffs.
Die Ausstellung schöpft aus diesem reichen Fundus und bietet einen Überblick über das gesamte Schaffen des Künstlers – von seinen expressionistischen Anfängen ab 1905 bis hin zum monumentalen, farb- und formstarken Spätwerk der 1960er-Jahre. Dabei zeigt sich nicht nur eine beeindruckende stilistische Entwicklung, sondern auch eine enge Verbindung zwischen Kunst und Biografie. Die Sammlungsschau wird zu einer Reise durch die Lebensstationen Karl Schmidt-Rottluffs: Geprägt vom revolutionären Geist der Brücke-Künstlergruppe, den Kriegsjahren und der Verbundenheit zu den Landschaften, die ihn umgaben, entdeckte er die Welt „immer wieder neu”. Im Zusammenspiel von pulsierenden Farben und bewusster Formvereinfachung verleiht er seinen Motiven eine emotionale Kraft, die bis heute spürbar ist.
Mit dieser facettenreichen Ausstellung ehrt das Brücke-Museum nicht nur das expressionistische Werk Schmidt-Rottluffs sowie seine großzügige Schenkung im Jahr 1964 an das Land Berlin, sondern stellt zugleich die Forschung zum Gemälde-Werkverzeichnis des Künstlers vor.
Ausstellungsort
Ausschließlich den Werken der Künstlergruppe „Brücke” gewidmetes Museum. Diese wurde 1905 in Dresden gegründet und bildete die erste avantgardistische Gruppe der Kunst des 20. Jahrhunderts in Deutschland.
Stichwort
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Museum, Berlin
Ehemaliges Atelier samt dazugehörigem Waldgrundstück Bernhard Heiligers. Zahlreiche Werke aus dem Nachlass des Künstlers.
Museum, Berlin
Historisches Gebäude. Deutsche Nachkriegsmoderne in Ost und West. Plastische Kunst, ergänzt durch Malerei, grafische Arbeiten sowie Fotografie, insbesondere der Jahre 1945 bis 1961.