Museum
Berlins ältester Schlossbau, ein einzigartiges Beispiel der Renaissancearchitektur, veranschaulicht verschiedene Arten der Jagd am Standort Grunewald, die Bau- und Nutzungsgeschichte des Schlosses sowie die Maltechnik und Arbeitsweise der Cranach-Werkstatt. Zudem sind Ausgrabungsfunde aus dem Wassergraben ausgestellt, darunter historisches Jagdgerät und Geschirr, Schmuckstücke und Architekturteile.
Kurfürst Joachim II. von Brandenburg ließ das Schloss ab 1542 für seine Jagdaufenthalte errichten. Als prägende Figur für die Entwicklung der Renaissance in Berlin gab er zahlreiche Aufträge an Lucas Cranach den Älteren und Jüngeren. Dazu gehören die Passionstafeln für die Berliner Stiftskirche sowie die Serie von Herrschertugenden (Exemplum-Tafeln), die für die Ausstattung des Berliner Schlosses bestimmt war. Heute vermitteln die fast 30 Werke ein eindrucksvolles Bild der Herrscher und des Kunstschaffens am Berliner Hof des 16. Jahrhunderts.
Die hochkarätige Cranach-Sammlung wird im Jagdschloss ergänzt durch den Bestand der SPSG an altdeutschen und altniederländischen Gemälden des 15. und 16. Jahrhunderts.
Bis 21.6.2026, Berlin
Auch im Kunsthandwerk zeigt sich der charakteristische Stil der Brücke: Schnell, direkt und die Lust am Experiment.
Museum, Berlin
Ausschließlich den Werken der Künstlergruppe „Brücke” gewidmetes Museum. Diese wurde 1905 in Dresden gegründet und bildete die erste avantgardistische Gruppe der Kunst des 20. Jahrhunderts in Deutschland.
Museum, Berlin
Geschichte der Westalliierten und ihrer Präsenz in Berlin von 1945 bis 1994. Militärische Großobjekte.
Bis 26.7.2026, Berlin
Als eine der wenigen in den avantgardistischen Kreisen aktiven und anerkannten Frauen entwickelte Moss eine unverwechselbare Formensprache zwischen Malerei und Skulptur.
Bis 29.3.2027, Berlin
Donauschwäbische Trachten geben überraschende Einblicke in die einstigen Lebenswelten von Frauen und Mädchen.