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8.5.2024
Jan Kiefer. Lieber Lachen zu „Jan Kiefer. Lieber Lachen”, CH-7000 Chur

Ausstellung 24.02. bis 07.07.24

Jan Kiefer. Lieber Lachen

Bündner Kunstmuseum

Bahnhofstrasse 35
CH-7000 Chur
02682-2572868
info@bkm.gr.ch
Ganzjährig:
Di-Mi, Fr-So 10-17 Uhr
Do 10-20 Uhr

Im Jahr 1878 wurde bei Ausgrabungen an der Mosel eine grosse Steinskulptur entdeckt, die ein römisches Weinschiff darstellt. Ein Modell davon diente Jan Kiefer (Trier, 1979), der in Basel lebt und arbeitet, als Ausgangslage für eine neue Serie von Gemälden.

Als Kulturgut ist der Wein vielschichtiges Symbol in Religion und Kunst und ein wiederkehrendes Motiv im Schaffen des Künstlers. Jan Kiefer befragt mit Schalk und Scharfsinn nicht nur die kulturelle Bedeutung von Kunst in unserer Gesellschaft.

Das erste Bild der Werkgruppe zeigt den Bug des Weinschiffes, das letzte das Heck. Jan Kiefer lässt eine Abfolge von Sequenzen entstehen, die auf die Bildlogik des Wimmel- oder Bilderbuches referenzieren, und macht das Schiff zu einer Bühne, auf der sich gestikulierende Römer über den Sinn und Zweck der menschlichen Kultur unterhalten.

Mit der Figur des Obelix aus Antikglas stellt er den Römern ein Symbol des Widerstandes gegenüber und reflektiert, wie auch prägende Epochen vergänglich sind, aber dennoch Einfluss auf unsere gegenwärtige Weltsicht ausüben.

POI

Ausstellungsort

Bündner Kunst­museum Chur

Neo­klas­si­zi­sti­sche „Villa Planta”, 1874/75 vom Archi­tek­ten Jo­han­nes Lud­wig als pri­vate Resi­denz erbaut. Über 6000 Ge­mälde, Skulp­turen, Zeich­nun­gen, Druck­grafi­ken, Foto­grafien u.a.m. vom 15. Jahr­hun­dert bis zur Gegen­wart.

Bis 27.10.2024, im Haus

Otto Dix und die Schweiz

Im Zentrum der Aus­stel­lung stehen die Werke von Otto Dix, die Ende der 1930er-Jahre ent­standen sind, als sich der Künstler längere Zeit zur Kur im Engadin aufhielt.

Stichwort

Ernst Ludwig Kirchner

Stichwort

Giovanni Giacometti

Museum, Chur

Räti­sches Museum

Ur- und früh­ge­schicht­liche Ab­tei­lung mit Fund­mate­ria­lien aus dem ganzen Kanton. Neo­lithische Höhen­sied­lung Petrus­hügel bei Cazis. Bronze­zeit­liche Sied­lun­gen und Gräber­felder.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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