Werkstatt
Unterweißenbach war einst Sitz der Huf- und Hammerschmiedezunft für weite Teile des unteren Mühlviertels. Die alte Huf- und Hammerschmiede, eine der ältesten erhaltenen Schmieden, wurde um 1600 mit kaiserlichen Privilegien ausgestattet. Ihre Esse ist mit 1698 und die Hammersäule mit 1796 datiert.
Ein besonderes Meisterstück ist das Wasserrad mit mehr als drei Metern Durchmesser. Damit wird die nötige Kraft erzeugt, um den 160 kg schweren Hammer zu bewegen.
Während einer Schmiedevorführung können die Besucher sich selbst einen Nagel schmieden.
Werkstatt, Arbesbach
200 Jahre alte, revitalisierte Hammerschmiede. Drei Wasseräder betreiben den Hammer bzw. die Transmissionen. Kalteisensäge, Bohrmaschine, Schleifstein, Schmirgelmaschine. Esse, Werkzeuge und Werkstücke - alles bewegt sich!
Museum, Gutau
Historisches Färberhaus, in dem noch bis 1968 das Färberhandwerk ausgeübt wurde. Arbeitsvorgänge der bis 1968 intakten Blaudruck-Leinenfärberei. Schopfwalmdach für den Trockenboden, hölzerner Gewandgang zur Belüftung des Trockenbodens. Farbkammer.
Museum, Rechberg
Etwa 400 Jahre alter Mühlviertler Dreiseithof. Wohnräume im ursprünglichen Erscheinungsbild und originale Einrichtung. Ausstellung zu volksmedizinischen Praktiken von Heilern und Wendern sowie Heil- und Segensbräuchen.
Museum, Sandl
Tradition, Geschichte und Technik der Hinterglasmalerei in Sandl.
Bis 11.1.2026, Linz
Seine Arbeiten zeichnen sich durch eine unverkennbare Bildsprache aus: kunstgeschichtliche Symbolik, christliche Ikonografie und Versatzstücke unserer visuellen Alltagskultur, verwoben zu surreal anmutenden Erzählungen.