Ausstellung 05.12.25 bis 29.11.26
Cat Content überflutet die sozialen Medien. Aber was steckt eigentlich hinter unserer jahrtausendealten Faszination für die Katze? Die Ausstellung folgt dem wohl wandlungsfähigsten Tier der Kulturgeschichte: von der verehrten ägyptischen Göttin Bastet über die Begleiterin verfolgter Hexen bis zum viralen Internet-Star.
Dabei zeigt sich: kaum ein Tier trägt so viele widersprüchliche Attribute wie die Katze! Sie ist niedlich und nützlich, heilig und verrucht, Glücksbringerin und Unglückssymbol zugleich.
Das Beziehungsfeld zwischen Katze, Weiblichkeit und Macht, das quer durch die Kunst- und Kulturgeschichte reicht und bis heute aktuell ist, führt durch die Ausstellung. Im Alten Ägypten wurde eine Göttin in Katzengestalt als Beschützerin von Müttern verehrt, Sashthi, die hinduistische Göttin der Fruchtbarkeit, reitet auf einer schwarzen Katze, doch dieselbe Verbindung zu Weiblichkeit und Fruchtbarkeit führte im frühneuzeitlichen Europa zur Dämonisierung: die schwarze Katze wurde zur Hexenbegleiterin stilisiert.
Die ambivalenten Zuschreibungen wirken bis heute nach. Im US-Wahlkampf 2024 wurde das Stereotyp der „childless cat lady” bemüht, um Frauen abzuwerten – woraufhin diese die Katze kurzerhand zu ihrem feministischen Symbol machten. Ähnliche Zuschreibungen und Selbstaneignungen gab es bereits in der Frauenrechtsbewegung um 1900.
Ausstellungsort
Kulturen der Welt: Masken der Südsee, Indianer Nordamerikas, Versammlungshäuser der Maori, Altägypten, Inka-Galerie, die Region Bali, Blick ins Paradies.
Bis 11.4.2027, Hamburg
Bis 29.3.2027, Hamburg
Einzigartige sowie ikonische Kunstwerke der Moderne werden in ihrem historischen Kontext präsentiert.
Museum, Hamburg
Zoologische Sammlungen, NDR-Walroß Antje.
Bis 1.11.2026, Hamburg
Hans Hansen ist einer der bedeutendsten Fotografen der Nachkriegszeit. Seine Fotografien wirken zeitlos.
Bis 25.4.2027, Hamburg
Zu sehen sind 125 Arbeiten aus über 100 Jahren, die zeigen, wie vielfältig Bewegung dargestellt werden kann.