Version
25.7.2025
Kaufladeneinrichtung 1880-1950 zu „Kaufladeneinrichtung Hans Krämer”,
© Rainer Göttlinger 2022

Exponat

Kaufladeneinrichtung Hans Krämer

aus dem Haus Untere Schmiedgasse 11 in Rothenburg o.d.T.

RothenburgMuseum
DE-91541 Rothenburg o.d.T.

Der Kaufladen aus der Zeit von ca. 1880 bis 1950 befand sich ursprünglich im Haus Untere Schmiedgasse 11. Lampenbogen, Tresen und einige Einrichtungsgegenstände gehören noch in die Zeit des Erstbesitzers, Johann Georg Unsinn, während andere Utensilien erst nach dem Besitzerwechsel zu Heinrich Gruber angekauft worden sein können.

Das Ladenschild „Hans Krämer Gruber’s Nachfolger” gibt Aufschluß über die Nachfolge Grubers durch seinen Schwiegersohn. Eine im Inventar gefundene Todesanzeige bezeugt die Angehörigen des verstorbenen Georg Heinrich Gruber (1859-1930) als wohnhaft in der Unteren Schmiedgasse 23. Krämer kaufte das angrenzende Eckhaus (Nr. 13/15) hinzu, wo seine Witwe Rosa später ein „Putzgeschäft” (Hut- und Dekorationsladen) betrieb. Vieles spricht dafür, daß das Haus Nr. 11 der ursprüngliche Standort des Kaufladens war.

Bemerkenswert ist die fast vollständige Erhaltung des Inventars, von der im Museum nur ein repräsentativer Querschnitt gezeigt werden kann.

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Standort

Rothen­burg­Museum

Domi­ni­kane­rinnen­kloster, Kunst und Kultur der freien Reichs­stadt und ihrer Um­ge­bung. Waffen­samm­lung, Meister­trunk, Gold­münz­fund, Kauf­laden, Apo­theke und Kloster­küche.

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Histo­rien­gewölbe

Ins­zenie­run­gen mit lebens­großen Figuren­gruppen zur Situa­tion der Freien Reichs­stadt während des Dreißig­jährigen Krieges (um 1630). Folter­kammer und drei Verliese im Keller­geschoss.

Museum, Rothenburg o.d.T.

Mittel­alter­liches Krimi­nal­museum

Be­deu­tend­stes Rechts­kunde­museum der Bundes­repu­blik. Rechts­ge­schehen, Ge­setze und Strafen der ver­gan­ge­nen 1000 Jahre. Instru­mente der Folter und Geräte zum Vollzug der Leibes- und Lebens­strafen sowie der Ehren­strafen.

Museum, Rothenburg o.d.T.

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Ori­ginal­radie­run­gen von den An­fän­gen im 16. Jahr­hun­dert bis heute, die der Künstler Ingo Dom­dey über viele Jahre zu­sam­men­ge­tra­gen hat. Ar­beiten von Dürer, Rem­brandt, Goya, Renoir, Munch, Lieber­mann, Slevogt, Janssen, Hrdlicka und zeit­ge­nössi­schen Künst­lern.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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