Ausstellung 19.07. bis 01.11.26
Strenge Regeln prägten die Kindheit am Niederrhein zwischen dem Ende des 19. und der Mitte des 20. Jahrhunderts. Die Ausstellung zeigt, wie Kinder trotz patriarchalischer Strukturen in Familie und Alltag draußen beim Spielen auf Straßen, Schulhöfen, Plätzen und Wiesen Freiräume und Raum für ihre kreative Entfaltung fanden. Dabei wird das Außengelände des Museums zur Ausstellungsfläche, stellt zahlreiche Spielformen vor und lädt mit interaktiven Elementen zum Mitmachen ein.
„Kind sein – frei sein – draußen sein“ beleuchtet noch bis zum 1. November nicht nur eine historische Perspektive, sondern regt auch zum Nachdenken über die heutige Kindheit an. Was hat sich geändert? Wo erleben Kinder heute noch Freiräume, und welche Herausforderungen bestehen dabei? Die Ausstellung möchte eine Brücke schlagen zwischen Vergangenheit und Gegenwart und dazu anregen, über das eigene Verständnis von Kindheit und Freiheit nachzudenken.
Ausstellungsort
Historische Wohn-, Arbeits- und Handwerkskultur des Niederrheins. Drei typische, originalgetreu wiederaufgebaute Hofanlagen mit Wohnhäusern, Scheunen und Nebengebäuden, Obstwiesen, Gemüse- und Blumengärten und Backhaus.
Im gleichen Haus
Spielzeug aus drei Jahrhunderten. Modelleisenbahnen von Fleischmann, Märklin und Rokal.
Park, Wachtendonk
Haus Püllen, eines der ältesten Baudenkmäler Wachtendonks aus dem Jahre 1634. Entwicklung der Natur, Kultur und Landschaft des Naturparks von der vorletzten Eiszeit bis heute.
Bis 25.5.2026, Düsseldorf
Bis 9.8.2026, Düsseldorf
Trotz vieler Kriegsverluste konnte Gerstenbergs Tochter Margarethe Scharf den Großteil der Sammlung retten und an die beiden Söhne Walther und Dieter Scharf vererben.
Ab 10.9.2026, Düsseldorf
Die Ausstellung stellt Niki de Saint Phalle ausgewählten Arbeiten ihrer Zeitgenossen gegenüber.