Ausstellung 26.08.21 bis 03.07.22

Altes Museum

Klangbilder

Musik im antiken Griechenland

Berlin, Altes Museum: Wie Musik im antiken Griechenland geklungen hat, können wir nur erahnen. Aber es gibt zahlreiche Bildzeugnisse, die uns erzählen, wer in welchen Situationen und bei welchen Anlässen mit welchen Instrumenten musiziert hat. Bis 3.7.22

Musik hat im antiken Griechenland in sämtlichen Lebensbereichen, in der Öffentlichkeit wie im Privaten, eine herausragende Rolle gespielt. Wie sie geklungen hat, können wir nur erahnen. Aber es gibt zahlreiche Bildzeugnisse, die uns erzählen, wer in welchen Situationen und bei welchen Anlässen mit welchen Instrumenten musiziert – und oft dazu getanzt – hat. Diesen „Klangbildern” gilt das Interesse der Ausstellung.

Anhand von ausgewählten Vasenbildern, Terrakotta- und Bronzefiguren sowie einer großformatigen Apollonstatue wird ein Panorama der Kontexte geboten, in denen Musik erklang: in großem Rahmen bei religiösen Ritualen und Kultfesten, etwa im Theater und bei Musikwettbewerben, aber auch im Kampf; dazu im privaten Umfeld bei abendlichen Trinkfesten, in der schulischen Ausbildung und im Totenkult.

Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Situation im kulturellen Leben erhält die Sonderausstellung zu Musik und Tanz in der griechischen Antike eine besondere Aktualität.

Nachbau einer antiken Kithara

Die sehr qualitätvollen Objekte stammen aus eigenen Beständen. Viele von ihnen schlummerten im Depot und sind jetzt erstmals zu sehen. Zu den Exponaten gehört außerdem der Nachbau einer antiken Kithara, der eigens für die Ausstellung angefertigt wurde. Im Zentrum des Raumes empfindet die Ausstellungsarchitektur ein antikes Auditorium nach.

Medienstationen

Die darin eingebauten Medienstationen bieten Hörbeispiele sowie ein Video mit Demonstrationen, wie die antiken Instrumente und Chorstücke gespielt bzw. aufgeführt wurden.

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