Ausstellung 06.03. bis 21.06.26
Von dem Bett, das ▸Ernst Ludwig Kirchner aufwendig schnitzte, über ein Kissen, das ▸Karl Schmidt-Rottluff mit abstrakten Formen nähte, bis zu einem aus Silberblech gehauenen Pfau auf einer Brosche ▸Erich Heckels: der Gestaltungswillen der ▸Brücke-Künstler kannte keine Grenzen. Neben Malerei, Zeichnung und Druckgrafik schufen sie zeitlebens auch Gegenstände des täglichen Gebrauchs. Auch im Kunsthandwerk zeigt sich der charakteristische Stil der Brücke: Schnell, direkt und die Lust am Experiment.
Das Brücke-Museum widmet diesem nahezu unbekannten Bereich des künstlerischen Schaffens der Künstler der Brücke nun erstmals eine umfassende Ausstellung. Zu sehen sind über 170 Werke, basierend auf dem großen Bestand des Brücke-Museums und ergänzt um zahlreiche herausragende Leihgaben. Die Präsentation nähert sich dem Thema über die verwendeten Materialien Holz, Metall und Textil und rückt Herstellungsprozesse und Entstehungskontexte in den Fokus.
Ausstellungsgestaltungen von Andrea Faraguna, Jerszy Seymour und Kasia Fudakowski zusammen mit Santiago da Silva eröffnen neue Dialoge mit der angewandten Kunst der Brücke.
Ausstellungsort
Ausschließlich den Werken der Künstlergruppe „Brücke” gewidmetes Museum. Diese wurde 1905 in Dresden gegründet und bildete die erste avantgardistische Gruppe der Kunst des 20. Jahrhunderts in Deutschland.
Museum, Aachen
Kunst aus drei Jahrtausenden: bürgerliche Kunstkammer, niederländische Malerei des goldenen Zeitalters und mittelalterliche Skulptur, großformatige Gemälde niederländischer und flämischer Künstler, Düsseldorfer Malerschule, Klassische Moderne und Expressionismus. Glasmalerei.
Museum, Düsseldorf
Umfangreiche Kunst- und Kunstgewerbesammlungen des früheren Kunstmuseums. Werke der italienischen und holländischen Malerei und Skulptur, Kunstgewerbe und Möbel. Hochkarätige Ausstellungen.
Bis 26.4.2026, Wiesbaden
Die Ausstellung reflektiert die bewegte Geschichte der in über einhundert Jahren aufgebauten „Abteilung Klassische Moderne” des Museums Wiesbaden.
Bis 3.5.2026, Davos Platz
Ernst Ludwig Kirchner äußerte bereits 1933 einen großen Wunsch: seine Werke sollen eines Tages neben jenen von Pablo Picasso zu sehen sein.