Ausstellung 18.10.25 bis 15.03.26
Le Corbusier (1887-1965) machte sich nicht nur als Architekt und Stadtplaner, sondern auch als Möbeldesigner, Maler, Zeichner, Druckgrafiker und Schriftsteller einen Namen. In den verschiedensten Bereichen entwickelte dieser „Visionär”seine Ideen für eine moderne Gesellschaft.
Die umfassende Werkschau versammelt die zukunftsweisenden Visionen eines Künstlers, der die neue Formensprache des 20. Jahrhunderts entscheidend mitprägte. Abstraktion, geometrische Klarheit, Dynamik und Transparenz sind Leitgedanken seines Schaffens, doch auch das Studium der Natur und des menschlichen Körpers findet Eingang in seine Arbeiten.
Le Corbusier, mit eigentlichem Namen Charles-Édouard Jeanneret, wurde 1887 in La Chaux-de-Fonds geboren, wo er an der dortigen École d’Art zunächst eine Ausbildung als Gravierer und Ziseleur absolvierte. Unter dem Einfluss seines Lehrers Charles L’Eplattenier findet er sodann zur Malerei und später zur Architektur. Trotz aller Gegensätzlichkeiten bestand zwischen diesen Disziplinen zeitlebens ein äußerst produktiver Dialog: bei Le Corbusier wurde die freiere Malerei auch zu einem Labor für Ideen, die später Eingang in seine architektonischen Entwürfe fanden. Während seine Architektur nach funktionaler Rationalität, Klarheit, Strenge und Ordnung strebte, bot die Malerei ihm Raum für Intuition, Emotion und freies künstlerisches Spiel. In der Verbindung dieser Gegensätze liegt Le Corbusiers Genialität.
Die Ausstellung zeigt Gemälde, Zeichnungen, Druckgrafiken, Fotografien und Architekturmodelle und nimmt die Besucher mit auf eine Reise durch das 20. Jahrhundert mit seinen vielen künstlerischen und gesellschaftlichen Umbrüchen.
Ausstellungsort
Historischer Gebäudekomplex der ehemaligen Riegeler Brauerei. Jährlich werden bis zu drei großangelegte Ausstellungen präsentiert.
Ab 25.1.2026, im Haus
Die fein kuratierte Ausstellung präsentiert erstmals gezeigte Werke, die Evards einzigartige Fähigkeit offenbaren, die Natur in ihrer sinnlichen Wirkung zu verwandeln.
Museum, Riegel am Kaiserstuhl
Römische Funde aus Riegel, Technik der Luft- und Raumfahrt.
Bis 31.3.2026, Freiburg im Breisgau
Viele Künstlerinnen spezialisierten sich auf das Genre „Blumenmalerei und Stillleben”, da es als gesellschaftlich akzeptabel galt. Diese Werke zeigen bei näherer Betrachtung jedoch eine beeindruckende technische Brillanz.
Bis 8.3.2026, Freiburg im Breisgau
Die Ausstellung zeigt die berühmtesten Eiszeitfiguren Europas als detailgetreue Nachbildungen.
Museum, Freiburg im Breisgau
Goldschmiedewerke, mittelalterliche Tapisserien (Wandteppiche), Gemälde von Cranach, Baldung, Grünewald, Feuerbach, Thoma u.a., Skulpturen vom Münster.