Learning from Albers

Psychedelische Plakate von Victor Moscoso

Sammlung Kunst im Neuen Museum
9.11.-31.12.2018

Klarissenplatz
90402 Nürnberg

www.nmn.de

Do 10-20 Uhr
Di-Mi, Fr-So 10-18 Uhr
Mo geschlossen

Mos­coso wählte für seine Plakate kon­tra­stie­rende Farben mit be­nach­barten Hellig­keits­werten, die zu Flimmer­effekten führten. Mit einer Aus­wahl davon erinnert das Museum an den Auf­bruch der Jugend, der sich in Europa mit dem Jahr 1968 ver­bindet.

Bild
Moscoso, Pink Panther, 1967
Learning from Albers :: Ausstellung
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Schreiende Farben, die den Betrachter zurückkatapultieren in das San Francisco der Jahre 1966 bis 1968. In die Zeit der Hippies und ihrer Hochburg in Haight-Ashbury, der Anti-Vietnamkriegs- Bewegung, in die Zeit von LSD und sexueller Revolution.

Auch ästhetisch bedeuteten diese Jahre einen Aufbruch. An der Spitze stand die psychedelische Plakatkunst, die für Konzerte berühmter Bands im Fillmore Auditorium oder im Avalon Ballroom warb. Victor Moscoso (geb. 1936), der 1959 nach San Francisco gekommen war, hatte unter anderem an der Yale University bei Josef Albers studiert. Moscoso griff auf die Farbenlehre seines Lehrers zurück und wählte für seine Plakate kontrastierende Farben mit benachbarten Helligkeitswerten, die zu Flimmereffekten führten.

Mit einer Auswahl von Moscosos Plakaten aus der Sammlung von Lutz Hieber und Gisela Theising erinnert das Neue Museum an den Aufbruch der Jugend, der sich in Europa mit dem Jahr 1968 verbindet, während er in den USA mit dem „Summer of Love” bereits 1967 einen Höhepunkt gefunden hatte.