Lebenskleckse – Todeszeichen

Horst Janssen zum Neunzigsten

Museum Scharf-Gerstenberg
6.12.2019-3.5.2020

Schloßstraße 70
14059 Berlin

www.smb.museum/museen...gerstenberg/home.html

Di-So 10-18 Uhr

Die Aus­stel­lung richtet erst­mals ihr Augen­merk auf Werke, in denen Jans­sen mit den Mitteln des Zufalls operiert. Mit rund 120 Zeich­nungen, Radie­rungen, Foto­gra­fien und Collagen bietet sie einen un­ge­wöhn­lichen Quer­schnitt durch das Œuvre des Künstlers.

Bild
Horst Janssen, Ohne Titel, 1977, Bleistift, Feder und Aquarell
Lebenskleckse – Todeszeichen :: Ausstellung
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Am 14. November 2019 jährt sich der Geburtstag von Horst Janssen (1929-1995) zum neunzigsten Mal. Die Nationalgalerie nimmt das Jubiläum zum Anlass, einen Blick auf eine weniger bekannte Seite seines Schaffens zu werfen. Mit rund 120 Zeichnungen, Radierungen, Fotografien und Collagen bietet die Ausstellung einen ungewöhnlichen Querschnitt durch das Œuvre des Hamburger Künstlers.

Die Ausstellung richtet erstmals ihr Augenmerk auf Werke, in denen Janssen – ähnlich wie zuvor die Surrealisten – mit den Mitteln des Zufalls operiert, und zeigt Bilder, die jenseits der berühmt gewordenen Werkkomplexe das Entstehen und Vergehen ihrer selbst zum Thema haben: Kleckse, aus denen ganze Landschaften erwachsen, Flecken, die sich zu schattenhaften Figuren fügen, Löcher, die als Sonne verglühen. Sie führt in das alchemistische Labor des Zeichenmeisters, um zu ergründen, was geschah, bevor eben jene Werke entstanden, die wir als „typisch Janssen“ erkennen.