Ausstellung 15.03. bis 13.12.26
Was wäre ein Haus ohne Lampe, ein Fahrzeug ohne Strahler, ein Bergwerk ohne Geleucht…richtig, ziemlich finster! Die Ausstellung erhellt die Kulturgeschichte der Beleuchtung - vom Kienspan bis zur modernen Lichtverschmutzung. Sie zeigt, wie sich verschiedene Leuchtmittel entwickelten, wie sie funktionieren, wie viel Licht sie erzeugen (und mit welchen Nebenwirkungen) und wie viel Helligkeit man sich überhaupt leisten konnte.
Im Mittelpunkt stehen Exponate der rund 400 Objekte umfassenden Lampensammlung von Manfred Kastl (2013 verstorben), die das Freilandmuseum 2021 übernehmen konnte. Neben Talg-, Öl- und Kerzenleuchtern, die vor allem in privaten Haushalten verwendet wurden, umfasst sie auch zahlreiche Karbidlaternen, darunter Fahrrad-, Bahn-, Automboil- und Grubenlampen.
Ausstellungsort
Kulturgeschichte und Volkskunde der ländlichen Bevölkerung vom Spätmittelalter bis in die Gegenwart. Eines der größten Freilichtmuseen Bayerns.
Bis 23.8.2026, im Haus
Bis weit in die 1970er Jahre waren die rollbaren Bildtafeln das Mittel der Wahl, um Schülern didaktisch aufbereitet Inhalt verschiedenster Art näherzubringen.
Im gleichen Haus
Wieder aufgebaute Schafsscheune von Virnsberg/Mittelfranken. Baubefunde und Fundobjekte zur regionalen Besiedelungsgeschichte der vor- und frühgeschichtlichen Epoche und des frühen Mittelalters.
Dependance, Bad Windsheim
Entwicklung des Protestantismus in Franken von seiner Entstehung bis zur Gegenwart.
Museum, Bad Windsheim
Geschichte der ehemaligen Reichsstadt, mittelfränkische Hafnerware, Gefäße aus Windsheimer Zinn, Zunftdokumente, Textilien, Webstuhl, Stoffdruckmodeln.