Ausstellung 21.05. bis 11.10.20

Château de Prangins

Liebe und Sexualität im 18. Jahrhundert

Prangins, Château de Prangins: Die Ausstellung thematisiert gleichermassen das Suchen nach einem freieren oder hedonistischen Leben wie die Idealisierung von Ehe, Mutterschaft und Familie. Von der ersten romantischen Begegnung bis hin zur anatomischen Begründung von Geschlechterstereotypen. Bis 11.10.20

Ob fein angedeutet oder ziemlich explizit: sexuelle Inhalte sind in der heutigen Medien- und Unterhaltungsindustrie allgegenwärtig, und die Marketingweisheit „sex sells” wird noch immer rege befolgt.

Aber war Sexualität nicht schon immer eine einzige grosse Wunschmaschine? In westlichen Ländern ist sie längst nicht mehr nur zu Fortpflanzungszwecken geduldet: Das Streben nach sexueller Erfüllung gilt heute glücklicherweise als legitim, solange es unter gegenseitigem Einvernehmen und bei vollem Urteilsvermögen erfolgt.

Aber wie verhielten sich die Dinge im 18. Jahrhundert? Was wurde geduldet, und ab wann griffen Repression und Zensur? Durfte man seinen Partner oder seine Partnerin frei wählen, und war Ausschliesslichkeit ein unverrückbares Gesetz?

Die Ausstellung thematisiert gleichermassen das Suchen nach einem freieren oder hedonistischen Leben wie die Idealisierung von Ehe, Mutterschaft und Familie. Von der ersten romantischen Begegnung über die Bereiche Geburtshilfe, Sittenmandate, erotische Bildwelten, Verhütungsmethoden bis hin zur anatomischen Begründung von Geschlechterstereotypen.

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