Meininger Museen

Literaturmuseum im Baumbachhaus

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Vom einstigen Hausherrn des Baumbachhauses, dem Schriftsteller Rudolf Baumbach, dessen Postkutschenlied „Hoch auf dem gelben Wagen” noch heute in aller Munde ist, sind seine Privatbibliothek und das Wohnzimmer überkommen.

Zu den bibliophilen Kostbarkeiten aus dem 16. und 17. Jahrhundert zählt u.a. eine fünfbändige Hans-Sachs-Ausgabe, gedruckt zwischen 1560 und 1579 in Nürnberg. Alt-Meininger Stadtansichten, Mobiliar und Porträts vom Klassizismus bis zur Gründerzeit vermitteln bürgerliches Wohnmilieu.

Große Namen, die hier verkehrten

Ein Zimmer im Stil des Biedermeier ist dem Meininger Märchen- und Sagensammler Ludwig Bechstein gewidmet, der als herzoglicher Archivar und Bibliothekar zur bürgerlichen Elite Meiningens im 19. Jahrhundert gehörte und ein Zeitgenosse der Brüder Grimm war. Auch Jean Paul hat in Meiningen Literaturgeschichte geschrieben und arbeitete hier u.a. an seinem großen Erziehungsroman „Titan”. An weiteren Literaten, die hier einst verkehrten, sei genannt: die Romanautoren Carl Gottlob Cramer und Ernst Wagner, der Alpinschriftsteller Ernst Adolf Schaubach sowie Friedrich Mosengeil und Ludwig Köhler.

Ein kleiner Raum ist Friedrich Schiller und seiner Schwester Christophine Reinwald vorbehalten.

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