Ausstellung 03.11.21 bis 10.04.22

Archäologisches Museum

Löwen - Sphingen - Silberhände

Der untsterbliche Glanz etruskischer Familien aus Vulci

Frankfurt/Main, Archäologisches Museum: Zu den spektakulären, erstmals außerhalb von Italien zu sehenden Highlights gehören das exzeptionelle „Grab der Silberhände” aus der Osteria-Nekropole und das „Grab des vergoldeten Skarabäus” aus der Nekropole Poggio Mengarelli. Bis 10.4.22

Die Ausstellung zeigt archäologische Neuentdeckungen aktueller Grabungen aus den Nekropolen der Etruskerstadt Vulci.

Im Spiegel reich ausgestatteter Grabinventare führender Familien der Etrusker-Metropole wird ein neues Bild der Etrusker vermittelt, in dem nicht kunsthistorisch-ästhetische Aspekte einzelner Zeugnisse im Mittelpunkt stehen, sondern vielmehr ausgewählte Aspekte der Entwicklung der etruskischen Kultur vom 8. bis zum frühen 3. Jahrhundert v. Chr.

Zu den spektakulären, erstmals außerhalb von Italien zu sehenden Highlights gehören das exzeptionelle „Grab der Silberhände” aus der Osteria-Nekropole und das „Grab des vergoldeten Skarabäus” aus der Nekropole Poggio Mengarelli. Nicht weniger aufsehenerregend sind die monumentalen Steinskulpturen geflügelter Löwen, Sphingen und Panther sowie die Opfergaben aus der Frühzeit Roms, die im Heiligtum beim Lapis Niger unter dem Forum Romanum entdeckt wurden.

Thematische Verbindungen lassen sich zu den gleichzeitigen Funden aus dem Rhein-Main-Gebiet, insbesondere dem überregional bekannten hallstattzeitlichen Prunkgrab aus dem Frankfurter Stadtwald ziehen, das in Grabbeigaben und Habitus Bezüge ins etruskische Italien aufweist.

Abgerundet wird die Ausstellung durch ausgewählte etruskische Fundobjekte der museumseigenen Antikensammlung und deren Fund- und Überlieferungsgeschichte, die im Sinne der Provenienzforschung verdeutlichen, dass Antiken ohne Fundkontext nur von eingeschränktem kulturhistorischen und historischen Wert sind.

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