Museum
In Eisleben erblickte der künftige Reformator das Licht der Welt, doch schon wenige Monate danach zog die Familie Luder nach Mansfeld. 13 Jahre, nämlich Schulzeit und Jugend, verbrachte er, der etliche Jahre wie seine Eltern „Luder” hieß, in Mansfeld: Hier erhielt er die Ausbildung, die ihm den Weg in die akademische Welt ebnete, hier knüpfte er lebenslange Freundschaften, hier erwachte seine Liebe zur Musik. Als „Mansfeldisch Kind” fühlte Martin Luther sich der Grafschaft Mansfeld zeitlebens eng verbunden.
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen der familiäre Alltag der Familie Luder, Spiele und Pflichten des jungen Martin, aber auch die engen Beziehungen der Familie zu Stadt, Kirche und Grafschaft Mansfeld. Vom historischen Anwesen, zu dem einst neben dem großen Wohnhaus auch Wirtschaftsgebäude, Stallungen und Vorratsräume gehörten, ist jedoch lediglich ein Teil des Wohnhauses erhalten. Grabungsfunde geben besondere Einblicke in das Leben der Luders.
Stichwort
Museum, Lutherstadt Eisleben
Haus des gräflichen Kanzlers Dr. Philipp Drachstedt. Letzte Reise Luthers, seine Beziehungen zu den Grafen von Mansfeld insbesondere über sein Schlichtungswerk, Berichte von Luthers Tod und Begräbnis. Bahrtuch, Replik der Totenmaske und -hände.
Museum, Lutherstadt Eisleben
Reformationsgeschichte, Jugend Luthers, Geschichte des Hauses, naturkundliche Abteilung, Schnelldruckpresse von 1874.
Museum, Hettstedt
Technisches Museum für die Geschichte des Mansfelder Kupferschiefer-Bergbaus. Originalgetreuer Nachbau der ersten deutschen Dampfmaschine.
Bis 15.2.2026, Halle (Saale)
Landschaften und Stillleben dienen Hofer als Experimentierfelder für Form und Farbe.
Ab 28.11.2026, Halle (Saale)
Zum ersten Mal wird eine Auswahl von Werken aus der einstigen Sammlung Hans-Hasso gezeigt und ein knapper Überblick über deren Entstehung gegeben.