Ausstellung 12.05.20 bis 31.10.21

Museum Schloss Caputh

Machtmensch. Familienmensch. Der Große Kurfürst.

400 Jahre Friedrich Wilhelm von Brandenburg – Spurensuche in den Schlössern seiner Frauen

Schwielowsee, Museum Schloss Caputh: Über die Grenzen Brandenburgs hinaus bekannt gemacht hat ihn das Edikt von Potsdam 1685 und die Aufnahme tausender Hugenotten, Religionsflüchtlinge aus Frankreich. Bis 31.10.21

Am 16. Februar 1620 kam im Berliner Schloss Friedrich Wilhelm von Brandenburg zur Welt, der als „Großer Kurfürst” zu den prominentesten Hohenzollern zählt. Über die Grenzen Brandenburgs hinaus bekannt gemacht hat ihn das Edikt von Potsdam 1685 und die Aufnahme tausender Hugenotten, Religionsflüchtlinge aus Frankreich.

Seine 48-jährige Regierungszeit bis zu seinem Tod 1688 war von den Verheerungen des Dreißigjährigen Krieges und auch in der Folge von ständigen kriegerischen Auseinandersetzungen geprägt. Die Familienpolitik Friedrich Wilhelms zielte auf seine Machtentfaltung und die Erhaltung der Dynastie ab.

Zum 400. Geburtstag Friedrich Wilhelms zeigen die Wohnorte seiner Frauen, Louise Henriette von Oranien (1627-1667) und Dorothea von Holstein-Glücksburg (1636-1689), Facetten seines Lebens. Besucher können sich mittels ausgewählter Kunstwerke den großen und kleineren Fragen seines Lebens und Herrschens nähern.

Macht- und Familienpolitik laufen im Krieg, der Dynastie, dem Handel und der Repräsentation zusammen und offenbaren in den Ausstattungen der Schlösser, wie Friedrich Wilhelm seine Herrschaft festigte und entfaltete. In der Kunst präsentierte sich der Kurfürst als Machtmensch in Herrscherpose oder in Rüstung, bereit, in den Krieg zu ziehen. Andere Gemälde zeigen ihn als Familienmensch mit seinen Gemahlinnen in erster und zweiter Ehe und mit seinen Kindern.

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