Ausstellung 17.09.26 bis 17.01.27
Von den Schriften des Neuen Testaments über mittelalterliche Legenden bis in die heutige Zeit hat Maria Magdalena in der Kunst unzählige Deutungen erfahren. Dabei spiegelt sie immer auch Vorstellungen von Weiblichkeit, Spiritualität und Eigenständigkeit in der jeweiligen Zeit.
Die Schau zeigt eindrücklich, wie sich ihr Bild über die Jahrhunderte gewandelt hat – von der asketischen Büßerin über die ekstatische Heilige bis zur modernen, selbstbestimmten Frau als Identifikationsfigur. Maria Magdalena wird dabei als Projektionsfläche kultureller und religiöser Vorstellungen und zugleich als eigenständige, vielstimmige Gestalt gezeigt, die zwischen Körper, Glaube und den ihr zugeschriebenen gesellschaftlichen Rollen vermittelt.
Ausgangspunkt der Ausstellung bilden wichtige Werke aus der Sammlung des Städel Museums und der Liebieghaus Skulpturensammlung. Rund 100 Werke aus bedeutenden deutschen und internationalen Sammlungen, darunter Gemälde, Skulpturen und Grafiken, werden in der Präsentation vereint und veranschaulichen die künstlerische und emotionale Bandbreite der Darstellungen der Maria Magdalena.
Mit besonderem Fokus auf Künstlerinnen sind unter anderem Arbeiten von Artemisia Gentileschi, Lavinia Fontana, Elisabetta Sirani, Lotte Laserstein, Kiki Smith und Marlene Dumas zu sehen. Daneben werden Hauptwerke bedeutender Künstler wie ▸Albrecht Dürer, Pedro de Mena, Guercino, Georges de la Tour, Claude Lorrain, Auguste Rodin, ▸Arnold Böcklin und ▸Max Beckmann gezeigt.
Ausstellungsort
Älteste und bedeutendste Museumsstiftung in Deutschland. Gemälde und Grafiken aus sieben Jahrhunderten, Skulpturen der Klassischen Moderne bis zur Gegenwart.
Bis 17.1.2027, im Haus
Vertraute Räume wirken plötzlich fremd, neue Begegnungen eröffnen unerwartete Perspektiven: das Künstlerduo Elmgreen & Dragset verwandelt das Städel Museum in ein faszinierendes Spiel aus Realität und Illusion.
Bis 20.8.2026, im Haus
Pieter Bruegel der Ältere entführt mit seinen Werken in eine fantastische Welt voller humorvoller Bildideen und rätselhafter Details.
Dependance, Frankfurt/Main
Skulpturen der ägyptischen, griechischen und römischen Antike, des Mittelalters, der Renaissance, des Barock und des Klassizismus.
Museum, Davos Platz
Ernst Ludwig Kirchner (1880-1938) lebte von 1917 bis zu seinem Tod in Davos. Sein Werk gilt als wegweisend im deutschen Expressionismus. Das Kirchner Museum beherbergt die weltweit umfangreichste Sammlung von Werken des Künstlers.
Bis 23.8.2026, Aachen
Pferde haben seit der Antike das Leben der Menschen geprägt.