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15.5.2025
Siebenjähriger Krieg zu „Maskenball und Kanonendonner”, DE-70173 Stuttgart

Ausstellung 30.05. bis 12.09.25

Maskenball und Kanonendonner

Das Herzogtum Württemberg im Siebenjährigen Krieg

Hauptstaatsarchiv Stuttgart

Konrad-Adenauer-Straße 4
DE-70173 Stuttgart
Nicht mehr besuchbar:
Ausstellungsende erreicht.

Der Siebenjährige Krieg (1756-1763) ist in Württemberg ein vergessener militärischer Konflikt. Im Unterschied zum Dreißigjährigen Krieg oder zum Pfälzischen Erbfolgekrieg wurde Schwaben in diesem Krieg nicht zum Schauplatz von Belagerungen und Feldschlachten. Dennoch war der deutsche Südwesten von den Auswirkungen des global geführten Krieges sehr stark betroffen.

Nach dem Einmarsch der Truppen Friedrichs II. in Preußen, des „Großen”, in Sachsen Ende August 1756 standen sich auf dem mitteleuropäischen Kriegsschauplatz eine französisch-österreichisch-russische Allianz und ein britisch-preußisches Bündnis gegenüber. Das Herzogtum Württemberg, seit 1744 regiert von Herzog Carl Eugen (1728-1793), trat im Frühjahr 1757 auf der Seite der antipreußischen Koalition in den Krieg ein. Carl Eugen hoffte, durch eine erfolgreiche Kriegsbeteiligung das württembergische Territorium vergrößern und für das Herzogtum die Kurfürstenwürde erlangen zu können.

Die Ausstellung zeichnet die Feldzüge der württembergischen Regimenter großformatig nach. Ein besonderes Augenmerk gilt dem Gefechtseinsatz in Schlesien im Herbst/Winter 1757. Der preußische Sieg in der Schlacht bei Leuthen am 5. Dezember 1757 wird durch Karten, Waffen, Uniformen, Medaillen, Berichte und andere zeitgenössische Zeugnisse sowie mit einer Medieninstallation rekonstruiert.

Der Krieg wirkte sich auf alle Lebensbereiche in Württemberg unmittelbar oder mittelbar aus. Gedruckte Anordnungen Herzog Carl Eugens belegen eindrücklich, wie viele junge Württemberger gegen ihren Willen in die Armee gepresst wurden. Die wichtigste innenpolitische Kriegsfolge war eine scharfe Konfrontation zwischen dem Herzog und den Landständen. Im Zuge dieser Auseinandersetzungen wurde der bedeutende Reichspublizist Johann Jacob Moser im Juli 1759 inhaftiert und ohne Gerichtsverfahren fünf Jahre lang auf dem Hohentwiel in Gefangenschaft gehalten.

Während das Land unter den wirtschaftlichen Folgen des Krieges litt, blühte das höfische Leben in Württemberg auf. Viele renommierte Künstler wirkten um 1760 in Stuttgart und Ludwigsburg, unter anderem der aus Neapel stammende Komponist Niccolò Jommelli. Auch durch die Entfaltung höfischer Pracht versuchte Herzog Carl Eugen, seine politischen Ziele zu erreichen. Carl Eugens Politik scheiterte vollständig.

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Ausstellungsort

Haupt­staats­archiv Stutt­gart

Aus­ge­wähl­te Doku­mente, Arbeits­felder archi­va­li­scher Tätig­keit.

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Generation 1700

Im Zentrum der Aus­stellung steht Michel-François Dandré-Bardon, einer der be­deu­tend­sten Künstler der fran­zö­si­schen Aufklärung.

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Haus der Geschichte Baden-Württem­berg

Landes­ge­schichte von 1790 bis heute. Original­objekte, Fotos, Filme, Ton­doku­mente, inter­aktive Stationen und span­nende Ins­ze­nie­rungen zum Thema.

Bis 4.10.2026, Stuttgart

Das kalte Herz

Anhand von Werken zeit­genös­si­scher Künstler präsen­tiert die Aus­stellung eine aktu­alisierte Lesart der im Märchen ange­legten Leitmotive Identität, Gewalt und Heilung, Affekt sowie öko­logische Aus­beutung.

Museum, Stuttgart

Staats­galerie Stutt­gart

Alte Staats­gale­rie: Kunst vom Mittel­alter bis zum 19. Jahr­hun­dert, alt­deut­sche, italie­ni­sche, nieder­län­di­sche Male­rei, Ge­mälde und Skulp­turen von Klassi­zis­mus bis Im­pres­sio­nis­mus. Neue Staats­galerie: Kunst des 20. Jahr­hun­derts, Klassi­sche Mo­derne.

Museum, Stuttgart

Landes­museum Württem­berg

Ehe­ma­lige Resi­denz der Her­zöge von Württem­berg. Hoch­kultu­ren des Mittel­meer­raums, Kunst der Eis­zeit­jäger, Zeug­nisse der Kelten und Römer, sakrale Kunst des Mittel­alters, Zeit der württem­bergi­schen Her­zöge und Könige. Glas­sammlung Ernesto Wolf, Renais­sance-Uhren.

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