Ausstellung 29.11.23 bis 10.03.24

Mein Herz ist am Rhein

Wolfgang Müller von Königswinter (1816-1873)

Bis 10.3.24, Siebengebirgsmuseum, Königswinter

Königswinter, Siebengebirgsmuseum: Die Ausstellung anlässlich des 150. Todestages von Wolfgang Müller von Königswinter beleuchtet anhand zahlreicher originaler Dokumente, Bilder und Objekte eine äußerst engagierte und einflussreiche Persönlichkeit.

Wolfgang Müller von Königswinter, 1816 in Königswinter geboren, gehört zu den wichtigsten Vertretern der literarischen Spätromantik. Schon während seiner Schulzeit auf dem Königlichen Gymnasium in Düsseldorf veröffentlichte er Gedichte und freundete sich mit Malern der 1819 neugegründeten Kunstakademie an.

Nach seiner Schulzeit studierte Müller Medizin in Bonn und übernahm die Arztpraxis seines Vaters. Wolfgang Müllers Leidenschaft galt jedoch der Schriftstellerei. 1853 gab er den Arztberuf auf und widmete sich ganz der Dichtkunst.

Sein Wirken fiel in eine Zeit des kulturellen und politischen Umbruchs. Während der Revolution von 1848/49 engagierte er sich auch politisch und wurde Mitglied des Vorparlaments in Frankfurt. Nach dem Scheitern der Revolution zog er sich aus der Politik vorerst wieder zurück. Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit engagierte er sich maßgeblich im kulturellen Leben in Köln und Düsseldorf und verhalf, als langjähriger Redakteur des „Düsseldorfer Künstleralbums” vielen Künstlern der Düsseldorfer Malerschule zu Bekanntheit. 1861 kuratierte er die erste Sammlungspräsentation des Wallraf-Richartz Museums in Köln.

Die Ausstellung anlässlich des 150. Todestages von Wolfgang Müller von Königswinter beleuchtet anhand zahlreicher originaler Dokumente, Bilder und Objekte eine äußerst engagierte und einflussreiche Persönlichkeit. Im Blickpunkt stehen seine Lebensstationen, sein literarisches Werk und sein kulturelles Wirken. Weitere Themen widmen sich der Bedeutung seines Werks „Der Mönch von Heisterbach” und der Diskussion um die Denkmalsaufstellung am Königswinterer Rheinufer.

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