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29.7.2025
Wautier, Triumph des Bacchus zu „Michaelina Wautier, Malerin”, AT-1010 Wien
Michaelina Wautier, Der Triumph des Bacchus, 1655/59, Öl auf Leinwand
Kunsthistorisches Museum, Gemäldegalerie © KHM-Museumsverband

Ausstellung 30.09.25 bis 22.02.26

Michaelina Wautier, Malerin

Kunsthistorisches Museum

Maria Theresien-Platz
AT-1010 Wien
01-52524-0
info@khm.at
Nicht mehr besuchbar:
Ausstellungsende erreicht.

Das KHM widmet seine große Herbstausstellung der flämischen Barockmalerin Michaelina Wautier (1614/18-1689), einer der bedeutendsten kunsthistorischen Entdeckungen der letzten Jahrzehnte.

Wautier steht in der Nachfolge von Rubens und Van Dyck, und ihre Gemälde verdienen, zu den bedeutendsten Werken des 17. Jahrhunderts gezählt zu werden. Dennoch wurde ihr Schaffen jahrhundertelang verkannt, vergessen oder männlichen Kollegen zugeschrieben. Die außergewöhnliche Vielfalt ihrer Arbeiten – Historienbilder, Porträts, Altargemälde und Allegorien – sprengt nicht nur gängige Erwartungen an Künstlerinnen ihrer Zeit, sondern zeichnet sich außerdem durch Innovation, feinen Humor und psychologische Tiefe aus.

In Wien werden Wautiers Werke wieder vereint und erstmals in einen Dialog mit der Antike, Rubens, Van Dyck und anderen Zeitgenossen gestellt und neu verortet. Die Schau bietet den bislang umfangreichsten Einblick ins Schaffen der Künstlerin: 29 Gemälde, einige erstmals öffentlich präsentiert, eine signierte Zeichnung und eine Druckgrafik nach einem verlorenen Werk werden gezeigt – darunter auch ihr Hauptwerk, „Der Triumph des Bacchus” aus dem Kunsthistorischen Museum. Erstmals in Europa in vollständiger Form zu sehen sein wird ihre berühmte Serie „Die fünf Sinne”.

Insgesamt versammelt die Schau rund 80 hochkarätige Werke und Realia.

POI

Ausstellungsort

Kunst­histo­risches Museum

Ge­mälde­galerie, Ägyp­tisch-Orien­ta­li­sche Slg., Antiken­samm­lung, Kunst­kammer, Münz­kabi­nett. Eines der größten und be­deu­tend­sten Museen der Welt. Objekte aus dem alten Ägypten, der Antike, dem Mittel­alter und der Neu­zeit bis etwa 1800.

Bis 6.9.2026, im Haus

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